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Unruhe in der AKP: Şamil Tayyar enthüllt Krise um Omnibus-Gesetz! 'Als das Thema den Präsidenten erreichte...'

Ein im türkischen Parlament (TBMM) eingebrachter Entwurf für ein Omnibus-Gesetz, der Staatsanwälten die Befugnis einräumen sollte, Bankkonten ohne richterlichen Beschluss oder MASAK-Bericht einzufrieren, hat für heftige Debatten gesorgt. Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar erklärte zu der in der Öffentlichkeit kritisierten Regelung: „Das Thema gelangte bis zu unserem Präsidenten, die Befugnis wurde eingeschränkt.“

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Unruhe in der AKP: Şamil Tayyar enthüllt Krise um Omnibus-Gesetz! 'Als das Thema den Präsidenten erreichte...'

Ein Artikel in einem dem türkischen Parlament (TBMM) vorgelegten Omnibus-Gesetzentwurf hat in juristischen Kreisen und der Öffentlichkeit für weitreichende Reaktionen gesorgt. Der Entwurf sah vor, Staatsanwälten die Befugnis zu erteilen, Bankkonten einzufrieren, ohne dass hierfür ein richterlicher Beschluss oder Berichte von Institutionen wie der MASAK oder der BDDK erforderlich wären.

Diese Regelung löste ernsthafte Diskussionen hinsichtlich des „Eigentumsrechts“ aus. Die regierungsnahe Zeitung Yeni Şafak berichtete über den Vorfall unter der Überschrift: „Eine Befugnis, die das Eigentumsrecht bedroht: Staatsanwälten wird die Macht gegeben: ‚Erst beschlagnahmen, dann schauen wir weiter‘“.

ŞAMİL TAYYAR: „DAS THEMA GING BIS ZU ERDOĞAN“

Einer der Ersten, der auf den besagten Artikel im Omnibus-Gesetz reagierte, war der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar. In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account gab Tayyar bekannt, dass die Regierung nach dem öffentlichen Druck einen Rückzieher bei der Regelung gemacht habe.

Tayyar teilte die Erklärungen der MASAK sowie des Kommunikationsamtes und kommentierte: „Das Ziel beider war es, die Berichte in der Presse zu dementieren, dabei haben sie sich gegenseitig dementiert.“

In seinem Beitrag wies Tayyar darauf hin, dass die den Staatsanwälten zu gewährende Befugnis zunächst für alle Katalogstraftaten gelten sollte, der Geltungsbereich jedoch nach den Reaktionen eingeschränkt wurde.

„Als der öffentliche Druck plötzlich zunahm und das Thema unseren Präsidenten erreichte, brach Unruhe aus. Auf die Reaktion unseres Präsidenten hin wurde eine Korrektur vorgenommen und die Befugnis eingeschränkt“, so Tayyar, der in seinem Beitrag weiter ausführte:

„Das Ziel beider war es, die Berichte in der Presse zu dementieren, dabei haben sie sich gegenseitig dementiert.

Der Kern der Sache ist folgender:

Im Entwurf des Gesetzesvorschlags, der von der Bürokratie des Justizministeriums vorbereitet wurde, war für Staatsanwälte die Befugnis zur Beschlagnahmung von Vermögenswerten für alle Katalogstraftaten vorgesehen.

Zweifellos muss dieser Entwurf das Parlament passieren, also Gesetz werden, um angewendet werden zu können.

Wir haben gegen diesen Entwurf, der sich noch im Stadium eines Entwurfs befand, Einspruch erhoben und gesagt: ‚Tut das nicht, das führt zu Willkür‘.

Als der öffentliche Druck plötzlich zunahm und das Thema unseren Präsidenten erreichte, brach Unruhe aus.

Auf die Reaktion unseres Präsidenten hin wurde eine Korrektur vorgenommen und die Befugnis eingeschränkt.

Das Finanzministerium erklärte, dass die den Staatsanwälten zu gewährende Befugnis auf die Straftatbestände ‚qualifizierter Betrug, qualifizierter Diebstahl und Missbrauch von Bank-/Kreditkarten‘ beschränkt sei.

Auch wenn sie eingeschränkt wurde, halte ich es für richtiger, wenn diese Befugnis im Einklang mit richterlichen Beschlüssen und Berichten der zuständigen Institutionen wie der MASAK ausgeübt würde.

Ich hoffe, dass dies auch während der parlamentarischen Phase korrigiert wird.“



Nachrichtenquelle: 12punto

Şamil Tayyar