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Akşener stichelt gegen Mansur Yavaş: 'Haus-Sklave'

Die Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, sprach bei einem Iftar-Programm ihrer Partei in Ankara. In ihrer Rede äußerte Akşener Kritik am Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş.

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Akşener stichelt gegen Mansur Yavaş: 'Haus-Sklave'

Die Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, sprach bei einem Iftar-Essen ihrer Partei in Ankara. In ihrer Rede äußerte Akşener ihre Gedanken über den Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara und CHP-Kandidaten für die neue Amtszeit, Mansur Yavaş

Akşener bezog sich auf das 'Herr-Sklave'-Zitat des Menschenrechtsaktivisten Malcolm X und sagte über Yavaş: „Mansur Yavaş ist genau das. Er ist mittlerweile zum Haus-Sklaven der CHP-Parteizentrale geworden.“

Akşeners Rede lässt sich wie folgt zusammenfassen:

„Als die Stimme unserer Nation im Jahr 2023 unterdrückt wurde, waren wir es, die diese Stimme laut machten. Doch wie man sieht: Wenn der Dieb im eigenen Haus ist, hilft kein Schloss. Mit denjenigen, die nur an ihren eigenen Stuhl denken, kommt man nirgendwo hin. Istanbul, Ankara und Adana zu gewinnen, reicht nicht aus, um die Türkei zu gewinnen. Angesichts dieses gesamten Bildes stellen wir uns heute denjenigen entgegen, die sich im Schatten der Bündnispolitik ausruhen.

Sie wollen eine Politik ohne das Volk, wir lehnen das ab. Sie wollen, dass wir uns an ihre Fersen heften, wir leisten Widerstand.  Am kommenden Sonntag treten wir als İYİ-Partei zu den Wahlen an.

Wir ebnen den Weg für eine freie und unabhängige Politik, in der unsere Nation das Subjekt ist. Unsere Geschichte ist die Geschichte des Mutes, der jedes Hindernis überwindet. Wir waren in jeder Periode diejenigen, die sich der Tyrannei und den Tyrannen widersetzten.  Als dem Bürgermeister der Stadtverwaltung Ankara, Mansur Yavaş, im Jahr 2019 die erneute Kandidatur durch die CHP, der er den Rücken gekehrt hatte, verwehrt wurde, standen wir an seiner Seite. Als İmamoğlu zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, waren wir die Einzigen, die nach Saraçhane eilten.“

„DIE TYRANNEN VON HEUTE“

„Anstatt unsere heutige Entscheidung zu respektieren, war es die İYİ-Partei, die von ihnen allen nacheinander als verräterisch bezeichnet wurde. Die Opfer von gestern, denen wir einst zu Hilfe eilten, als ihnen Unrecht geschah, sind zu den Tyrannen von heute geworden. Seit wir die Entscheidung getroffen haben, frei und unabhängig in die Wahlen zu gehen, wurden unsere Gemeinderatsmitglieder in Antalya und Istanbul zum Rücktritt gezwungen. Doch der schmutzigste aller Kuhhandel fand in Ankara statt.

Sogar Mansur Yavaş hat das Geschehene mit eigenen Worten gestanden. Er sagte, dass die von ihm zum Rücktritt aus unserer Partei bewegten Provinz- und Bezirksvorsitzenden nun für ihn arbeiten. Als ich das hörte, war ich wahrlich überrascht, aber verstehen Sie mich nicht falsch: Wir wussten das alles, ich war nur überrascht, dass er es zugab. Ich war überrascht über diese Unbesonnenheit, mit der er mit einer solchen Unmoral prahlt. Ich war zudem überrascht über diesen Mut und dieses Selbstvertrauen, das er vor 12 Monaten noch nicht zeigen wollte.“  

'HERR-SKLAVE'

Malcolm X sagt:Es gibt in der Geschichte zwei Arten von Sklaven. Die einen sind Haussklaven, die anderen Feldsklaven.’ Der Haussklave ist der Sklave, der in der Nähe seines Herrn lebt. Er lebt im Haus des Herrn, auf dem Dachboden oder im Keller. Er kleidet sich wie sein Herr, trägt die abgelegten Kleider seines Herrn und liebt seinen Herrn mehr als sich selbst. Auch der berühmte Regisseur Tarantino spielt in seinem Film Django auf diese Worte von Malcolm X an, mit der Figur des Haussklaven Stephen, der seinen Willen vollständig dem Willen seines Herrn unterwirft und die Verkörperung dessen ist, päpstlicher als der Papst zu sein.

Mansur Yavaş ist genau das. Er ist mittlerweile zum Haus-Sklaven der CHP-Parteizentrale geworden. Deshalb ist es nur natürlich, dass dieser Freund, der gegenüber der İYİ-Partei den Löwen spielt, eine sanftmütige und gehorsame Haltung an den Tag legt, sobald es um die CHP geht.

Und dann kommt er noch schamlos daher und sagt: 'Ich nenne Frau Meral Schwester (Abla).' Das ist mittlerweile auch in Mode gekommen. Wer etwas braucht oder wem es gerade in den Kram passt, fängt sofort mit der 'Schwester'-Rhetorik an. Ich habe es wirklich satt, dass die CHP-Führungskräfte mir ins Gesicht 'Schwester' sagen und mich und meine Partei dann in ihren Genossen-Medien auf das Übelste beschimpfen lassen.“


Nachrichtenquelle: 12punto

İYİ Parti Ankara Mansur Yavaş