Allianz-Botschaft von YRP-Chef Fatih Erbakan
YRP-Chef Fatih Erbakan reagierte auf die Worte von Ahmet Davutoğlu: „Wir würden uns sicher eines Tages gerne mit der Yeniden Refah treffen“. Erbakan erklärte, dass die Türen für Parlamentswahlen nicht vollständig geschlossen seien.
Der Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi (YRP), Fatih Erbakan, äußerte sich zu den bemerkenswerten Aussagen, die der Vorsitzende der Gelecek Partisi, Ahmet Davutoğlu, in einem Zeitungsinterview getätigt hatte. Davutoğlus Worte: „Wir sind wie verschiedene Arme desselben Flusses. Wir würden uns sicher eines Tages gerne mit der Yeniden Refah treffen“, brachten die Möglichkeit einer neuen Allianz in den politischen Kulissen zur Sprache.
Fatih Erbakan, der sich zu diesem Thema äußerte, betonte, dass sie für Kooperationen bei den Parlamentswahlen nicht völlig verschlossen seien. „Wir schließen unsere Türen für Allianzen bei den Parlamentswahlen nicht vollständig. Wir denken, dass einige Zusammenschlüsse möglich sein könnten, um eine stärkere Alternative zu schaffen, Synergien zu bilden und gemeinsam mit Parteien zu handeln, die die konservative rechte Wählerschaft ansprechen. Bisher hat es jedoch diesbezüglich keine Gespräche gegeben“, sagte er und erklärte, dass es bisher keinen Kontakt bezüglich des Prozesses gegeben habe.
GAZA-AUSSAGE: „EINE GROSSE SCHANDE FÜR DIE ZWEI MILLIARDEN MENSCHEN DER ISLAMISCHEN WELT“
Erbakan, der bei einem „NGO-Treffen“ in einem Hotel in Haymana sprach, widmete sich in seiner Agenda der humanitären Tragödie in Gaza. Mit den Worten: „Heute sind Muslime in Gaza gezwungen, Meeresschildkröten zu essen, um nicht zu verhungern. Das ist eine große Schande für die zwei Milliarden Menschen der islamischen Welt“, fasste Erbakan die Situation zusammen und betonte, dass dieses schmerzhafte Bild nicht nur auf Gaza beschränkt sei, sondern dass es überall auf der Welt Unterdrückte gebe, die unter Grausamkeit litten.
„UNSERE RESSOURCEN SIND MACHT, WENN NUR EINIGKEIT HERRSCHT“
Erbakan drückte die Notwendigkeit aus, dass muslimische Länder gemeinsam handeln sollten, mit folgenden Worten:
„Zwei Drittel des Weltöls, 55 Prozent des Erdgases, die Hälfte der Wasserressourcen und 40 Prozent des Urans befinden sich in den Händen muslimischer Länder. Wenn diese Länder gemeinsam handeln und diese Ressourcen als strategische Sanktionsmacht nutzen, werden die Unterdrücker gezwungen sein, sich an den Verhandlungstisch zu setzen.“
OFFENE TÜR FÜR ALLIANZEN: „WENN ES GESPRÄCHE GIBT, WERDEN WIR SIE BEWERTEN“
Fatih Erbakan setzte seine Erklärungen zur Möglichkeit einer Allianz fort und betonte, dass man sich noch in einem frühen Stadium des Wahlprozesses befinde. „Bis zur Wahl ist noch Zeit. Daher gab es bisher kein Angebot oder eine Initiative. Sollte jedoch im weiteren Verlauf eine solche Formation auf die Tagesordnung kommen, werden wir dies bewerten. Wir schließen unsere Türen nicht vollständig“, signalisierte er, dass sie für mögliche Gespräche offen seien.
Nachrichtenquelle: 12punto
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