Antwort auf Behauptungen über den Verkauf von Brücken und Autobahnen
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat die Behauptungen zurückgewiesen, dass die 15-Juli-Märtyrer-Brücke und die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke verkauft werden sollen. Das DMM betonte, dass lediglich die Betriebs- und Wartungsrechte übertragen werden könnten.
Es wurde behauptet, dass die 15-Juli-Märtyrer-Brücke, die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke und Autobahnen im ganzen Land verkauft werden sollen. Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) erklärte, dass dies rechtlich nicht möglich sei und lediglich die Betriebs- und Wartungsrechte an ein privates Unternehmen übertragen werden könnten.
Die diesbezügliche Erklärung des DMM lautet wie folgt:
„In den letzten Tagen wurde in einigen Medienorganen und Social-Media-Konten die Behauptung verbreitet, dass die „15-Juli-Märtyrer-Brücke, die Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke und Autobahnen im ganzen Land verkauft werden“; diese Behauptungen sind Teil einer Desinformationskampagne, die darauf abzielt, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.
Die Wahrheit ist: Ein „Verkauf“ von Autobahnen und Brücken ist rechtlich nicht möglich. Das Eigentum verbleibt beim Staat; es kann lediglich die Übertragung der Betriebs- und Wartungsrechte für einen bestimmten Zeitraum an den Privatsektor erfolgen. Diese Praxis ist nicht auf die derzeitige Regierung beschränkt. Mit dem 1994 erlassenen Gesetz Nr. 4046 über Privatisierungspraktiken wurde die rechtliche Grundlage für die Übertragung der Betriebsrechte öffentlicher Vermögenswerte, einschließlich Autobahnen und Brücken, geschaffen; diese Aufgabe wurde der Privatisierungsverwaltung übertragen, die diese Arbeiten auch heute noch auf gesetzlicher Grundlage durchführt.
Das im mittelfristigen Programm enthaltene Ziel für Privatisierungseinnahmen umfasst nicht die Eigentumsübertragung von Brücken und Autobahnen, sondern die Einnahmen, die aus der Übertragung von Betriebsrechten erzielt werden sollen. Bei dem in den Behauptungen genannten Vorgang handelt es sich nicht um einen Verkauf, sondern um einen Prozess zur Beschaffung von Finanz- und Technikberatungsleistungen. In diesem Prozess werden internationale Beispiele untersucht, faire und transparente Preismodelle entwickelt, alternative Finanzierungsmethoden erforscht, die die Investitionslast des Staates verringern, und Strategien zum bestmöglichen Schutz des öffentlichen Interesses erstellt.
Die Behauptungen, dass die betreffenden Vermögenswerte an Ausländer verkauft oder aus staatlicher Hand gegeben werden sollen, sind völlig unbegründet. Die in den Nachrichten verwendeten Begriffe wie „Verkauf“, „Belastung für die Bürger“ oder „Verschleuderung“ sind Rhetorik, die darauf abzielt, ein unwahres Bild zu erzeugen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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