Antwort des Verteidigungsministeriums auf die Sektenstrukturen in der Tuzla-Infanterieschule: Dienstorte wurden geändert!
Das türkische Verteidigungsministerium hat eine neue Erklärung zu den Vorfällen in der Tuzla-Infanterieschule abgegeben. Darin wurde mitgeteilt, dass die Dienstorte der zuständigen Vorgesetzten, die ihrer Aufsichts- und Kontrollpflicht nicht vollständig nachgekommen sind, geändert wurden.
Das Verteidigungsministerium hat eine Erklärung zu einer Gruppe von Leutnanten abgegeben, die sich am 10. November weigerten, das Foto des Gründers der Republik Türkei, des großen Anführers Gazi Mustafa Kemal Atatürk, zu tragen, sowie zu den darauffolgenden Spannungen.
In der Erklärung zu dem besagten Skandal wurden folgende Aussagen getroffen:
Quellen des Verteidigungsministeriums teilten auf Nachfrage zu dem Vorfall in der Tuzla-Infanterieschule und den anschließenden Behauptungen folgende Informationen mit:
"Wie wir bereits in unserem wöchentlichen Pressebriefing am 23. November mitgeteilt haben, wurde bezüglich des Vorfalls in der Infanterieschule am 85. Jahrestag des Ablebens des Gründers unserer Republik und unseres ewigen Oberbefehlshabers Gazi Mustafa Kemal Atatürk, wie bei jedem disziplinarischen Verstoß, umgehend eine verwaltungsrechtliche und strafrechtliche Untersuchung eingeleitet. Unser Minister hat zudem in der jährlichen Pressekonferenz am 16. Dezember die notwendigen Erklärungen abgegeben. Zuletzt wurde gestern auch über die offiziellen Social-Media- und Internetkonten unseres Ministeriums eine Stellungnahme veröffentlicht.
Wir möchten noch einmal betonen, dass in unseren Türkischen Streitkräften, deren Priorität die Wahrung der etablierten Disziplin ist, kein Zweifel daran bestehen sollte, dass keine Person, kein Vorfall und keine Situation toleriert wird, die die Grundwerte erschüttern, disziplinarisch unangemessen sind oder die militärische Hierarchie stören oder stören könnten.
In dem betreffenden Vorfall wurden Verstöße festgestellt wie: unangemessenes Verhalten an nationalen Gedenk- und Feiertagen, Zeremonien und Festen entgegen den geltenden Vorschriften, Worte und Verhaltensweisen, die Respektlosigkeit gegenüber dem geschätzten Andenken Atatürks beinhalten, Anstiftung anderer Personen zu Straftaten durch gezielte Anfeindungen gegen Personal sowie schwere Beleidigungen und Drohungen."
DIENSTORTE WURDEN GEÄNDERT
Im Rahmen der vom Kommando der Landstreitkräfte durchgeführten verwaltungsrechtlichen Untersuchung wurde das Personal, das die Vorfälle verursacht hat, gemäß Artikel 29 des Disziplinargesetzes der Türkischen Streitkräfte vorläufig vom Dienst suspendiert und an den Hohen Disziplinarrat verwiesen, um eine sichere und ordnungsgemäße Fortführung der Prüfung und Untersuchung zu gewährleisten. Zudem wurden die Dienstorte der zuständigen Vorgesetzten geändert, die ihrer Aufsichts- und Kontrollpflicht nicht vollständig nachgekommen sind.
"INFORMATIONEN ZU GEBEN IST NICHT ANGEBRACHT"
Die verwaltungsrechtliche Untersuchung des Vorfalls ist abgeschlossen, der strafrechtliche und disziplinarische Prozess dauert an. Im Rahmen der strafrechtlichen Untersuchung gilt, wie in Artikel 157 der Strafprozessordnung (CMK) festgelegt, dass die Ermittlungsphase grundsätzlich gegenüber der Öffentlichkeit geheim zu halten ist. Daher ist es nicht angebracht, Informationen zu geben, bevor der strafrechtliche Prozess abgeschlossen ist.
"KEIN PERSONAL WURDE AUS DEN TÜRKISCHEN STREITKRÄFTEN ENTFERNT"
Darüber hinaus gibt es, entgegen den in der Öffentlichkeit verbreiteten Behauptungen, bisher kein Personal, das mit einer Entlassung aus den Türkischen Streitkräften bestraft wurde. Unsere Türkischen Streitkräfte handeln in diesem Fall, wie bei jedem anderen auch, im Rahmen des Gesetzes. Nach Abschluss der notwendigen Prüfung/Untersuchung durch den Hohen Disziplinarrat wird die korrekteste und objektivste Entscheidung getroffen und, wie von unserem Minister bereits zum Ausdruck gebracht, der Öffentlichkeit mitgeteilt.
Bezüglich dieses Vorfalls werden ungerechte, unangemessene und unbegründete Kritik an den Türkischen Streitkräften und unserem Minister geübt. Es steht niemandem zu, die Liebe zu Atatürk und die Verbundenheit zu Atatürk unserer Türkischen Streitkräfte und unseres Ministers in Frage zu stellen."
Auf die Behauptungen in den sozialen Medien, es gäbe Sektenstrukturen innerhalb der Türkischen Streitkräfte, antworteten die Quellen: "Die Türkischen Streitkräfte führen alle ihre Aktivitäten im Rahmen der Verfassung und der geltenden Gesetzgebung durch. Sollte eine Handlung festgestellt werden, die gegen die Verfassung und die Gesetzgebung verstößt, wird kompromisslos und umgehend gehandelt."
Nachrichtenquelle: 12punto
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