Skandal-Vorwürfe am Busbahnhof AŞTİ: 15 Kilo geschmuggeltes Gold beschlagnahmt, fehlender Barren bei Polizisten gefunden!
Im Zuge der Ermittlungen zu 15 Kilogramm geschmuggeltem Gold, das am Busbahnhof AŞTİ in Ankara sichergestellt wurde, sind Bestechungsvorwürfe vor Gericht gelandet. Es wird behauptet, dass ein Polizeibeamter und ein privater Sicherheitsmitarbeiter den Verdächtigen gegen einen Goldbarren im Wert von 1 Kilogramm entkommen ließen. Gegen den französischen Staatsbürger Emir S. sowie zwei weitere Angeklagte wurden Haftstrafen von bis zu 12 Jahren gefordert.
Ein Fall von Goldschmuggel, der bei einer Kontrolle am Busbahnhof AŞTİ (Ankara Şehirlerarası Terminali) aufgedeckt wurde, hat aufgrund von Bestechungsvorwürfen zu einem Verfahren vor dem Schwurgericht geführt. Drei Personen, darunter ein Polizeibeamter und ein privater Sicherheitsmitarbeiter, wurden im Zusammenhang mit dem Verbleib der 15 Kilogramm Gold, die im Koffer des französischen Staatsbürgers Emir S. gefunden wurden, angeklagt.
AUFFÄLLIGER KOFFER AM POLIZEIPOSTEN
Am 19. Oktober 2025 wurden im Koffer von Emir S. an einer Polizeikontrollstelle im AŞTİ insgesamt 15 Goldbarren mit einem Gewicht von jeweils 1 Kilogramm entdeckt. Es wird behauptet, dass der Verdächtige, nachdem er zum Polizeiposten gebracht worden war, 14 der Barren in seinen Rucksack steckte und den Terminal verließ.
FEHLENDER BARREN IN DER TASCHE DES BEAMTEN GEFUNDEN
Nach einem Hinweis wurde Emir S. gefasst und 14 Kilogramm Gold bei ihm sichergestellt. Der fehlende 1-Kilogramm-Barren wurde jedoch in der Manteltasche des Polizeibeamten Recep Ş. gefunden. Diese Entdeckung veränderte den Verlauf der Ermittlungen maßgeblich.
KAMERAAUFNAHMEN ALS BEWEISMITTEL
In den Aufzeichnungen der Überwachungskameras ist laut Anklageschrift zu sehen, wie der private Sicherheitsmitarbeiter Çağlar E. einen der Goldbarren nahm, sich aus dem Sichtfeld der Kameras begab und ihn dort dem Polizeibeamten übergab. Im Rahmen der Ermittlungen wurden der Polizeibeamte und Emir S. inhaftiert; der private Sicherheitsmitarbeiter wurde unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt.
STAATSANWALTSCHAFT: „GEMEINSAMES HANDELN“
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara vorbereiteten Anklageschrift heißt es, dass das Entkommenlassen von 14 Kilogramm Gold bewusst gegen einen 1-Kilogramm-Barren als Bestechung zugelassen wurde. Es wird betont, dass die Verdächtigen gemeinsam gehandelt hätten und die Tat als gemeinschaftliche Täterschaft zu werten sei. Gegen den Polizeibeamten und den Sicherheitsmitarbeiter wurde wegen „Annahme von Bestechungsgeldern“ und gegen Emir S. wegen „Bestechung“ eine Haftstrafe von jeweils bis zu 12 Jahren gefordert.
„DAS GOLD KÖNNTE MIR IN DIE TASCHE GESTECKT WORDEN SEIN“
Der angeklagte Polizeibeamte Recep Ş. behauptete in seiner Verteidigung, das Gold sei ohne sein Wissen in seine Manteltasche gesteckt worden. Recep Ş. behauptete, der Verdächtige habe panisch gehandelt, sein Mantel habe an einem Haken gehangen und das Gold könne von jemand anderem dort platziert worden sein.
„ICH HABE KEIN BESTECHUNGSGELD GEZAHLT“
Emir S. hingegen verteidigte sich damit, niemanden bestochen zu haben; er habe lediglich aus Sorge gehandelt, dass sein Gold gestohlen werden könnte. Der private Sicherheitsmitarbeiter Çağlar E. wies die Vorwürfe ebenfalls zurück und erklärte, er habe das Gold dem Polizeibeamten lediglich zur Überprüfung übergeben und sei Zeuge keinerlei Bestechungsgespräche oder Drohungen geworden.
GOLD AN DIE ZENTRALBANK ÜBERGEBEN
Während die Anklageschrift vom 1. Schwurgericht Ankara angenommen wurde, wurde bekannt, dass das beschlagnahmte Gold an die Zentralbank der Republik Türkei übergeben wurde.
Nachrichtenquelle: İHA
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