'Attentats'-Behauptung erschüttert die Agenda: Ahmed Schara taucht in den Straßen von Damaskus auf
Nachdem Fotos kursierten, die den syrischen Präsidenten Ahmed al-Schara angeblich verletzt in einem Krankenhausbett zeigten, wurden neue Aufnahmen veröffentlicht, die den Behauptungen eines Attentats widersprechen. Schara wurde beim Einkaufen in Damaskus gesehen und nahm an der Vorstellung neuer syrischer Banknoten teil.
Nachdem in sozialen Medien ein Foto verbreitet wurde, in dem behauptet wurde, der syrische Präsident Ahmed al-Schara sei Opfer eines Attentats geworden, reagierten offizielle Stellen umgehend auf die Gerüchte.
INNENMINISTERIUM WIDERLEGT BEHAUPTUNGEN
Der Sprecher des syrischen Innenministeriums, Nureddin al-Baba, erklärte über seinen Telegram-Kanal, dass die Berichte über einen Sicherheitsvorfall, bei dem Präsident Schara und hochrangige Staatsbeamte ins Visier genommen worden seien, nicht der Wahrheit entsprächen.
Al-Baba betonte, dass die betreffenden Inhalte unter dem Anschein offizieller Institutionen mit gefälschten Erklärungen in Umlauf gebracht wurden, und bezeichnete die Behauptungen als absolut und eindeutig falsch. In der Erklärung wurde dazu aufgerufen, nur Informationen aus offiziellen und zuverlässigen Quellen zu beachten.
NEUE AUFNAHMEN ZEIGEN SCHARA BEI GESUNDHEIT
Nach den offiziellen Erklärungen wurden neue Aufnahmen veröffentlicht, die belegen, dass Präsident Ahmed al-Schara wohlauf ist. Es wurden Bilder öffentlich, die zeigen, wie Schara in der Hauptstadt Damaskus Geschäfte besucht und Einkäufe tätigt.
In den verbreiteten Aufnahmen ist zu sehen, wie Schara mit neuen syrischen Lira-Banknoten bezahlt, sich mit Ladenbesitzern unterhält und einen gesunden Eindruck macht.
DETAILS ZUM BESUCH BEI DEN HÄNDLERN
Heysem Hayek, einer der Mitarbeiter des Marktes, in dem eingekauft wurde, äußerte seine Freude darüber, Präsident Schara bei guter Gesundheit zu sehen. Hayek berichtete, dass Schara sich mit den Händlern unterhalten und sich für die Bürger in der Umgebung interessiert habe.
Razan Halebi, eine weitere Mitarbeiterin des Marktes, sagte, der Präsident sei in den Laden gekommen, um sich die Probleme anzuhören, die durch die Einführung der neuen Banknoten entstanden seien. Halebi erklärte: „Der Präsident hat hier einige Produkte gekauft. Ich habe die Zahlung entgegengenommen. Die Banknoten, die ich erhalten habe, werde ich als Andenken aufbewahren.“
NEUE BANKNOTEN IN DAMASKUS VORGESTELLT
Unterdessen wurde berichtet, dass unter Teilnahme von Präsident Ahmed al-Schara in der Hauptstadt Damaskus eine Zeremonie zur Vorstellung der neuen syrischen Banknoten stattfand. Auch Aufnahmen von dieser Zeremonie wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
ATTENTATSBEHAUPTUNGEN IN DER ISRAELISCHEN PRESSE
Nach den Attentatsgerüchten veröffentlichte auch die israelische Presse Berichte zu diesem Thema. Die israelische Zeitung Jerusalem Post behauptete, der Iran bereite einen Attentatsplan auf den syrischen Präsidenten Ahmed al-Schara vor.
In dem Bericht wurde angegeben, dass sich die Behauptungen auf einen namentlich nicht genannten Beamten der israelischen Armee stützten.
In dem betreffenden Artikel wurde behauptet, der Iran arbeite mit feindlichen Elementen zusammen, um einen Angriff auf Schara zu verüben. Zudem wurde behauptet, dass Israel nach der Wiederaufnahme der Kontakte zwischen Tel Aviv und Damaskus die syrische Führung vor den angeblichen Attentatsvorbereitungen des Irans gegen Schara gewarnt habe.
Nachrichtenquelle: 12punto
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