Aussage von Selçuksports-Betreiber Selçuk Yılmaz veröffentlicht: 'Ich spiele definitiv keine illegalen Wetten'
Die Aussage von Selçuk Yılmaz, dem Betreiber der Website Selçuksports, der festgenommen wurde, weil er angeblich Spiele der Süper Lig illegal übertragen und Nutzer auf illegale Wettseiten weitergeleitet haben soll, wurde veröffentlicht. Yılmaz erklärte in seiner Aussage: „Die Seiten, nach denen Sie mich fragen, gehören mir nicht. Ich verstehe nichts von Computern. Es ist unmöglich, dass ich solche Seiten nutze. Ich spiele definitiv keine illegalen Wetten. Über mein gestohlenes Telefon und meine dort registrierte E-Mail-Adresse wurde ein Konto auf der Seite Selçuksports eröffnet. Das daraufhin eingeleitete Verfahren wurde vor etwa 3-4 Monaten abgeschlossen. Das Urteil fiel zu meinen Gunsten aus. Meine Anwälte werden die entsprechenden Unterlagen zu einem späteren Zeitpunkt bei den Akten einreichen.“
Im Rahmen der koordinierten Arbeit der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft, der Abteilung für Cyberkriminalität und der regionalen Direktion des türkischen Geheimdienstes (MİT) wurde festgestellt, dass Spiele der türkischen Süper Lig illegal übertragen wurden und die Website „Selçuksports“ beim Aufrufen der illegalen Übertragungen Nutzer zu illegalen Wettanbietern weiterleitete. Durch Ermittlungen wurde Selçuk Yılmaz als Betreiber der Seite identifiziert. Der in Denizli gefasste Verdächtige Selçuk Yılmaz gab seine Aussage vor dem Istanbuler Justizpalast ab. Nach der Vernehmung wurde Yılmaz gestern inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Unterdessen wurde die Aussage bekannt, die Yılmaz gegenüber der Staatsanwaltschaft gemacht hat.
„DIE SEITEN GEHÖREN MIR NICHT“
Selçuk Yılmaz sagte in seiner Aussage: „Ich besitze eine Kampfsportschule in Deutschland. Ich habe kein anderes Einkommen. Zuvor habe ich etwa 10 Jahre lang in einer Fabrik gearbeitet. In dieser Zeit hatten meine Frau und ich ein Gesamteinkommen von etwa 3.000 Euro. Nachdem ich meinen Job aufgegeben hatte und ein Jahr lang arbeitslos war, eröffnete ich mit einer Investition von 25.000 Euro meine Kampfsportschule. Hier erziele ich monatlich 10.000 Euro Umsatz. Der Betrag, der mir jedoch bleibt, liegt bei etwa 2.500 bis 3.000 Euro. Ich reise zu Urlaubszwecken nach Zypern. Zuletzt bin ich nach einem Streit mit meiner Frau über berufliche Angelegenheiten nach Zypern gereist, um den Kopf freizubekommen. Ich besitze keine Social-Media-Konten. Die Seiten, nach denen Sie mich fragen, gehören mir nicht.“
„ICH SPIELE DEFINITIV KEINE ILLEGALEN WETTEN“
Yılmaz fuhr in seiner Aussage fort: „Ich habe einen High-School-Abschluss. Mit 24 Jahren bin ich ins Ausland gegangen. Bis zu diesem Alter habe ich auf dem Bau gearbeitet. Damals hatte ich keinen Computer. Ich verstehe nichts von Computern. Es ist unmöglich, dass ich solche Seiten nutze. Ich spiele definitiv keine illegalen Wetten. Über mein gestohlenes Telefon und meine dort registrierte E-Mail-Adresse wurde ein Konto auf der Seite Selçuksports eröffnet. Das daraufhin eingeleitete Verfahren wurde vor etwa drei bis vier Monaten abgeschlossen. Das Urteil fiel zu meinen Gunsten aus. Meine Anwälte werden die entsprechenden Unterlagen zu einem späteren Zeitpunkt bei den Akten einreichen. Ich akzeptiere die gegen mich erhobenen Vorwürfe nicht.“
Nachrichtenquelle: İHA
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