Außenminister Fidan äußert sich im Türkevi: Wir haben Trump in die Türkei eingeladen
Außenminister Hakan Fidan äußerte sich im Türkevi in New York.
Außenminister Hakan Fidan gab im Türkevi wichtige Erklärungen zur aktuellen Agenda sowie zum Besuch des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Erdoğan in den USA ab.
Fidan erklärte: "Palästina war das wichtigste Thema auf der Agenda der UN. Die bilateralen Beziehungen unseres Präsidenten verliefen sehr gut. Wir haben dem US-Präsidenten Trump mitgeteilt, dass ein Waffenstillstand in Gaza so schnell wie möglich erreicht werden muss und dass die humanitäre Hilfe für die Region unerlässlich ist. Unsere Priorität ist es, das Massaker an Zivilisten in Gaza zu stoppen. Als Türkei werden wir unsere Interessen schützen.
"WIR HABEN DIE PALÄSTINENSISCHE SACHE NACHDRÜCKLICH VERTEIDIGT"
Sowohl in den bilateralen Gesprächen unseres Präsidenten als auch in meinen eigenen haben wir das Palästina-Thema ständig auf die Tagesordnung gesetzt. Wir haben um mehr Unterstützung für Palästina gebeten. Dass sie während und kurz vor der Generalversammlung die Anerkennung des Staates Palästina erklärten, war eine äußerst wichtige Entwicklung. Wir werden die gerechte Sache der Palästinenser weiterhin auf jeder Plattform verteidigen.
ERDOĞAN-TRUMP-TREFFEN
Wie Sie verfolgt haben, machte der bilaterale Besuch in Washington nach dem Programm unseres Präsidenten in New York die laufende Woche noch bedeutender. Die Besuche verliefen insgesamt freundschaftlich, positiv und konstruktiv.
ERDOĞAN HAT TRUMP IN DIE TÜRKEI EINGELADEN
Unser Präsident hat Herrn Trump sowohl zu einem bilateralen Besuch als auch im Rahmen des NATO-Gipfels, der nächstes Jahr in Ankara stattfinden wird, in unser Land eingeladen. Bei dem Treffen wurde eine Einigung über die Lösung von Problemen erzielt, die einer weiteren Stärkung unserer Beziehungen im Wege stehen, wie etwa die CAATSA-Sanktionen.
Es wurde eine Vereinbarung über den Kauf von 75 Großraumflugzeugen und 150 Schmalrumpfflugzeugen durch Turkish Airlines getroffen. Vor dem Besuch hatte das Ministerium für Energie und natürliche Ressourcen bereits eine Vereinbarung mit den USA über eine langfristige Energieversorgung erzielt.
In diesem Zusammenhang wurden die Schritte bewertet, die im Bereich der Verteidigungsindustrie unternommen werden können. Wir werden an konkreten Projekten arbeiten, um die wirtschaftlichen und kommerziellen Beziehungen ausgewogen voranzutreiben und ein Handelsvolumen von 100 Milliarden Dollar zu erreichen.
Unser Präsident hat das Palästina-Thema zur Sprache gebracht. Er hat die für uns wichtigen Themen nachdrücklich unterstrichen. An erster Stelle steht dabei die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand in Gaza. Zudem wurde auf die Risiken hingewiesen, die Israels Expansionspolitik in der Region schafft.
Beide Länder sind sich einig, dass die territoriale Integrität und die politische Einheit Syriens gewahrt bleiben müssen.
"UNSER ZIEL IST ES, DIESES HISTORISCHE UNRECHT ZU STOPPEN"
Es gibt Themen bezüglich der Selbstverwaltung Gazas nach einem möglichen Waffenstillstandsabkommen. Das sind natürlich Themen, die wir hoffentlich im besten Szenario umsetzen wollen. Die Türkei leistet unter der Führung unseres Präsidenten einen unglaublichen Beitrag zu diesem Thema. Unser Ziel ist es, dieses historische Unrecht zu stoppen und das Gewissen unserer Bürger nicht weiter zu belasten."
"ES GIBT NICHTS KONKRETES, DAS SICH 'BLAIR-PLAN' NENNT"
Es liegt uns nichts Konkretes vor, das sich 'Blair-Plan' nennt. Wir als betroffene Länder wurden nicht mit einem solchen Plan konfrontiert. Es gibt lediglich einen Rahmenplan für einen Waffenstillstand und die Linderung der Wunden in Gaza, mit dem wir uns befassen, zu dem wir beitragen und den auch die USA akzeptieren könnten. Die Verhandlungsprozesse dazu dauern an. Dies wurde auch in der Presse reflektiert. Tony Blair könnte vielleicht eine Rolle bei der Organisation internationaler Hilfen spielen, das ist eine andere Sache, aber das Thema, auf dem wir als Kontaktgruppe mit Nachdruck beharren, ist, dass Gaza nach einem möglichen Waffenstillstandsabkommen von den Palästinensern selbst verwaltet wird", sagte er.
Nachrichtenquelle: 12punto
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