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Ayşenur Arslan schildert ihre Erlebnisse während der Ingewahrsamnahme: Es war, als würde ich an meiner eigenen Beerdigung teilnehmen

Die Journalistin Ayşenur Arslan, die nach einer gegen sie eingeleiteten Untersuchung wegen ihrer Äußerungen zum Bombenanschlag auf das Innenministerium in Ankara vorübergehend festgenommen wurde, hat über ihre Erfahrungen während der Ingewahrsamnahme berichtet.

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Ayşenur Arslan schildert ihre Erlebnisse während der Ingewahrsamnahme: Es war, als würde ich an meiner eigenen Beerdigung teilnehmen

Die Journalistin Ayşenur Arslan, gegen die von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul aufgrund ihrer Äußerungen zum Bombenanschlag in Ankara eine Untersuchung eingeleitet wurde und deren Sendung von Halk TV abgesetzt wurde, schilderte ihre Erlebnisse in einem Beitrag für Halk TV, den sie als „erstes“ Wort bezeichnete.

„ES WAR, ALS WÜRDE ICH AN MEINER EIGENEN BEERDIGUNG TEILNEHMEN“

„Die Tage, an denen ich zur Staatsanwaltschaft gebracht wurde und die Zeit danach, waren, als würde ich an meiner eigenen Beerdigung teilnehmen. Wie viele Menschen, die mich lieben, Geschwister und Weggefährten ich doch habe. Wie viele Menschen haben um mich getrauert. Im Gegenteil, es war ein Abenteuer, das mein Leben bereichert hat“, so Arslan. Sie fügte hinzu: „Es war keine Überraschung. Es war ein Sturm, dessen Herannahen man am Geruch der Erde und an der Elektrizität in der Luft spürt! Ich war nicht überrascht. Ich war nicht erschüttert. Und wie gesagt, ich war sogar froh, die Gelegenheit zu haben, an meiner eigenen Beerdigung teilzunehmen.“

Arslan erklärte, sie habe Anrufe von Ahmet Necdet Sezer, Kemal Kılıçdaroğlu und Ekrem İmamoğlu erhalten und schrieb: „Dieser ‚erste‘ Text sind die ersten Meter des Weges. Betrachten Sie es so. Und was danach kommt! Zuerst muss ich mich um diese Gürtelrose kümmern. Den Rest teilen wir später mit.“



Nachrichtenquelle: 12punto