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Baby, das 47 Tage im Krankenhaus in Şanlıurfa lag, wurde der Familie mit gebrochenem Bein und blauen Flecken am Kopf übergeben! Gesundheitsministerium verweigerte Ermittlungserlaubnis

Ein Baby, das 47 Tage lang in einem Krankenhaus in Şanlıurfa lag, wurde seiner Familie mit einem gebrochenen Bein und blauen Flecken am Kopf übergeben. Das Ehepaar S.P. und B.P., das nach 13 Jahren durch eine In-vitro-Fertilisation Eltern von Zwillingen wurde, gab an, dass ihr Baby gesund ins Krankenhaus eingeliefert worden sei, sie es jedoch bei der Abholung mit rasiertem Kopf und Prellungen am Körper vorgefunden hätten. Die Familie erstattete Anzeige gegen das medizinische Personal, doch das Gesundheitsministerium verweigerte die Ermittlungserlaubnis. Die Staatsanwaltschaft entschied daraufhin, das Verfahren einzustellen.

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Baby, das 47 Tage im Krankenhaus in Şanlıurfa lag, wurde der Familie mit gebrochenem Bein und blauen Flecken am Kopf übergeben! Gesundheitsministerium verweigerte Ermittlungserlaubnis

In Şanlıurfa versuchten S.P. und B.P. 13 Jahre lang, Eltern zu werden. Das Paar, das am 24. August 2022 durch eine In-vitro-Fertilisation Eltern von Zwillingen wurde, ließ eines der Babys, B., 47 Tage lang in dem privaten U.L.-Krankenhaus, in dem die Mutter entbunden hatte. 

Am 9. Oktober 2022 erhielt der Vater S.P. plötzlich einen Anruf mit der Aufforderung: „Sie können kommen und das Kind abholen“. Als er sein Baby in Empfang nahm, stellte er fest, dass dessen Kopf rasiert war, mehrere Zugänge für Infusionen gelegt worden waren und das Bein des Kindes tiefblau verfärbt war. Daraufhin wandte sich die Familie an die Generalstaatsanwaltschaft von Şanlıurfa und erstattete Strafanzeige gegen die Verdächtigen wegen „Amtsmissbrauchs“.

In der Strafanzeige wurde der Vorfall wie folgt geschildert:

„DAS BEIN DES BABYS WAR TIEFBLAU“

-Das Opferbaby B., das vollkommen gesund und wohlauf im Krankenhaus zurückgelassen wurde, hatte einen rasierten Kopf, mehrere Infusionszugänge und das Bein des Babys war tiefblau verfärbt. 


-Der Vater gab an, den behandelnden Arzt, Dr. İ.Y., sprechen zu wollen, doch trotz seiner beharrlichen Versuche verweigerte der Arzt ein Gespräch, und die Krankenschwestern warfen den Mandanten förmlich aus dem Krankenhaus. 


-Die Familie, die das Baby am Sonntag abholte, erlebte einen großen Schock, als sie am Montag eilig das private Metrolife-Krankenhaus aufsuchte, nachdem sie bemerkt hatte, dass das Baby ununterbrochen schrie und fast das Bewusstsein verlor.

„DIE HAARE DES BABYS WURDEN RASIERT UND INFUSIONSZUGÄNGE GELEGT, AM KÖRPER SIND PRELLUNGSÄHNLICHE SPUREN VORHANDEN“

-Wie aus den eingereichten Unterlagen und der CD hervorgeht, wurde festgestellt, dass das Bein des Opferbabys B. ab dem Knie voller Brüche war. Zudem weist der Körper des Babys an vielen Stellen prellungsähnliche Spuren auf, und der Zustand des Kindes ist derzeit herzzerreißend. 


-Da die Haare des Babys rasiert wurden und Infusionszugänge gelegt wurden, sowie aufgrund der vielen Einstichstellen, vermutete man Probleme am Kopf oder Schädel des Babys und vereinbarte für den 16. Oktober 2022 einen Termin zur Kontrolle des Kopfes und Schädels. Obwohl der Mandant, Vater S.P., tagelang im privaten U.L.-Krankenhaus anrief, um zu erfahren, was mit seinem Baby gemacht wurde, erhielt er keinerlei Informationen und die Telefonate wurden jedes Mal beendet.


-Die Ärzte und das Krankenhaus haben gegen ihre wichtigste Pflicht, die Aufklärungspflicht, verstoßen; es wurde keinerlei Auskunft darüber gegeben, wie ein neugeborenes Baby in diesen Zustand geraten konnte. Aus all den oben genannten Gründen ist es notwendig geworden, eine Untersuchung gegen die Verdächtigen wegen der entsprechenden Straftaten einzuleiten und ein öffentliches Verfahren zu eröffnen. Daher fordern wir die härteste Bestrafung der Verdächtigen.“

GESUNDHEITSMINISTERIUM VERWEIGERTE ERMITTLUNGSERLAUBNIS

Nach der Strafanzeige der Familie schrieb die Generalstaatsanwaltschaft von Şanlıurfa an den Ausschuss für berufliche Haftung des Gesundheitsministeriums und beantragte die Erlaubnis zur Ermittlung gegen das beschuldigte medizinische Personal. Das Gesundheitsministerium teilte am 11. Juli 2023 mit, dass es die Ermittlungserlaubnis mit der Begründung verweigere, dass „kein Fehlverhalten in den Handlungen der beanstandeten Personen vorliege“. Aufgrund der verweigerten Ermittlungserlaubnis durch das Ministerium entschied die Staatsanwaltschaft am 30. April 2024, das Verfahren einzustellen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Şanlıurfa Gesundheitsministerium