Behauptungen über eine „neue Phase“ im Auflösungsprozess der Terrororganisation PKK! Kommt der Hausarrest für den Terroristenführer Öcalan?
Nach dem sogenannten Kongress der Terrororganisation PKK soll bei Treffen in Sulaymaniyah und Qandil ein Zeitplan für den Prozess der Waffenabgabe und die Kapitulation der Militanten erörtert worden sein.
Im Rahmen des neuen Öffnungsprozesses, den die Regierung als „Terrorfreies Türkiye“ bezeichnet und der mit dem Handschlag des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli mit Abgeordneten der DEM-Partei bei der Eröffnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) sowie seinem anschließenden Aufruf für den Terroristenführer Abdullah Öcalan begann, hielt die Terrororganisation PKK vom 5. bis 7. Mai ihren sogenannten Kongress ab.
Es wurde bekannt, dass die sogenannten Führungskräfte der Terrororganisation nach dem sogenannten Kongress zwei separate wichtige Treffen in Sulaymaniyah und Qandil abhielten.
Laut einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye Gazetesi wurden bei den Gesprächen die Schritte nach der Entscheidung zur Auflösung der Organisation, der Prozess der Waffenabgabe und die Transformationspläne der Organisation diskutiert. Es wurde behauptet, dass insbesondere Vorbereitungen getroffen würden, damit die Mitglieder der Terrororganisation PKK aus dem Irak, Syrien, der Türkei und dem Iran in ihre jeweiligen Länder zurückkehren und dort auf legaler Basis tätig werden können.
Abdurrahim Semavi, Vorsitzender des Zentrums für Strategische Studien (Temel Strateji Araştırma Merkezi), erklärte, dass dieser Prozess direkt unter der Kontrolle des Terroristenführers Abdullah Öcalan verlaufen werde und die Türkei den Prozess mit einer „richtigen Strategie“ verwalte. Semavi äußerte: „Mit der Auflösung von Qandil wurde der Zeitplan für die Übergabe aller Waffen, Militanten und Ausrüstungen festgelegt. Die Türkei ist mit einem sehr sorgfältigen Vorgehen erfolgreich aus dieser schwierigen Verhandlungsphase hervorgegangen. Öcalan und die Organisation wurden mit einer richtigen Strategie überzeugt.“
BEHAUPTUNG ÜBER HAUSARREST FÜR ÖCALAN
Semavi gab zudem an, dass für Abdullah Öcalan ein aus drei verurteilten Personen bestehendes Sekretariat sowie ein achtköpfiges Unterstützungsteam beauftragt worden seien. Gleichzeitig stellte er die Behauptung auf, dass innerhalb weniger Tage die rechtliche Infrastruktur geschaffen werden könnte, um Öcalan unter Hausarrest zu stellen.
Sicherheitsquellen, die mit dem Prozess vertraut sind, merkten an, dass Versuche, diesen Transformationsprozess zu sabotieren, von einigen ausländischen Geheimdiensten, insbesondere in Europa, unternommen wurden, diese Bemühungen jedoch erfolglos geblieben seien. Darüber hinaus wurde berichtet, dass neue Planungen bezüglich der ins Ausland zu entsendenden Organisationsmitglieder vorgenommen wurden und ein Kontroll- und Säuberungsprozess innerhalb der Organisation begonnen habe. Zu den vorliegenden Informationen gehört auch, dass die Terrororganisation PKK anstrebt, ihre bewaffnete Struktur zu beenden und im politischen Bereich Fuß zu fassen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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