Bergleute aus Çayırhan marschieren gegen Privatisierung nach Ankara
Gegen die Entscheidung zur Privatisierung des Wärmekraftwerks Çayırhan haben die Bergleute erneut Proteste gestartet. Zahlreiche Arbeiter, die sich gegen den Beschluss stellen, marschieren nach Ankara.
Die Bergleute, die im Wärmekraftwerk Çayırhan arbeiten, haben nach ihrem zehntägigen Widerstand im November letzten Jahres erneut beschlossen, zu protestieren. Die Bergleute, die sich gegen die Privatisierung und den Verkauf von Vermögenswerten des Wärmekraftwerks Çayırhan wehren, marschieren nach Ankara.
Der große Protestmarsch der Bergleute, die am Morgen unter Applaus von Beypazarı aus aufgebrochen sind, dauert an.
Die Bergleute kündigten ihre Entscheidung zum Marsch mit folgenden Worten an:
"Wir marschieren nach Ankara, um dem Verkauf und der Privatisierung des Wärmekraftwerks Çayırhan und der Bergbaugebiete Einhalt zu gebieten!
Für die Zukunft unseres Landes setzen wir unseren Kampf gegen den Verkauf von Vermögenswerten gemeinsam mit unseren Arbeitern und der Bevölkerung der Region fort!
Gegen den Verkauf des Wärmekraftwerks Çayırhan und den Privatisierungsprozess der Bergbaugebiete starten wir nach einer Presseerklärung in Beypazarı gemeinsam mit unseren Bergbau- und Energiearbeitern unseren Marsch nach Ankara zur Privatisierungsbehörde."
WAS WAR PASSIERT?
Hunderte Bergleute, die im Wärmekraftwerk Ankara-Çayırhan arbeiten, hatten sich aus Protest gegen die vom Ministerium für Energie und Natürliche Ressourcen getroffene Privatisierungsentscheidung tagelang im Bergwerk eingeschlossen und demonstriert. Nach dem Marsch der Arbeiter zum Ministerium hatte das Ministerium beschlossen, das betreffende Angebot zu verschieben, woraufhin die Bergleute ihre Aktionen beendeten.
Der Minister für Energie und Natürliche Ressourcen, Alparslan Bayraktar, hatte erklärt, dass man in der Türkei seit 2002 alle Kraftwerke vom Privatsektor habe errichten lassen: "Dieses System funktioniert so. Daher ergibt es wenig Sinn, diesen Standort davon auszunehmen, aber die Rechte der Arbeiter hier dürfen nicht beeinträchtigt werden. Sowohl Arbeiter als auch Politiker haben angerufen. Das ist auch das, was ich ihnen gesagt habe. Lassen Sie uns die Themen, bei denen es Rechte und Bedenken gibt, ausräumen. Dieser Ort soll so schnell wie möglich wieder die Produktion aufnehmen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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