Besorgniserregende Warnung der WHO: 94 Prozent der Bevölkerung in der Türkei könnten fettleibig werden
Laut einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation gehört die Türkei weltweit zu den Ländern mit der höchsten Zunahme an Fettleibigkeit. Es wird erwartet, dass die Adipositasrate in der Türkei bis zum Jahr 2060 auf 94 Prozent ansteigen wird. Im Rahmen einer Studie in neun Ländern, darunter die Türkei, soll sogar das Nabelschnurblut von Säuglingen untersucht und die Ergebnisse mithilfe künstlicher Intelligenz ausgewertet werden.
Laut einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört die Türkei zu den Ländern mit der höchsten Zunahme an Fettleibigkeit.
Es wurde prognostiziert, dass die Adipositasrate bis zum Jahr 2060 weltweit 70 Prozent und in der Türkei 94 Prozent erreichen könnte.
Die Ergebnisse der Adipositas-Studie, die in neun Ländern einschließlich der Türkei durchgeführt wird, sollen durch künstliche Intelligenz ausgewertet werden.
Die Präsidentin der Gesellschaft für Hypertonie und Atherosklerose und Vorstandsmitglied des eproBes-Projekts, Prof. Dr. Serap Erdine, Prof. Dr. Manuel Tena-Sempere von der Universität Córdoba in Spanien, der KI-Forscher Peter Atanasov aus Frankreich sowie der Projektleiter Javier Carrero aus Spanien erörterten das Thema Adipositas in Istanbul.
Die von der Europäischen Union mit einem Budget von 10 Millionen Euro finanzierte Studie wird neben der Türkei auch in Spanien, Polen, Deutschland, Belgien, Estland, Litauen, Frankreich und Dänemark durchgeführt. In der Studie, bei der sogar das Nabelschnurblut von Säuglingen untersucht wird, sollen die Ergebnisse mithilfe künstlicher Intelligenz analysiert werden.
Serap Erdine wies mit den Worten „20 Prozent der Bevölkerung in der Türkei sind fettleibig, 35 Prozent sind übergewichtig. Es wird jedoch erwartet, dass die Adipositasrate bis 2060 weltweit 70 Prozent und in unserem Land 94 Prozent erreichen wird“ auf die Gefahr hin.
Prof. Dr. Manuel Tena-Sempere von der Universität Córdoba in Spanien erklärte: „Das Internet hat die Menschen dicker gemacht. Adipositas ist mittlerweile zu einer weltweiten Pandemie geworden. Bei Fettleibigkeit spielen nicht nur erbliche Faktoren eine Rolle, sondern auch Ernährungsgewohnheiten, Schlafmuster und die in den letzten Jahren stark zunehmende Internetnutzung. Wir beobachten Adipositas bei jedem vierten Menschen. Wir werden die Risikofaktoren hierfür bestimmen. Es ist sicher, dass die Lebensmittelindustrie einen großen Einfluss auf die Fettleibigkeit hat.“
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu