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Betrug mit falscher Polizeimasche: 1 Million Lira erbeutet – Verdächtiger in Istanbul gefasst

Ein Mann, der in Manisa einen jungen syrischen Staatsbürger durch das Vortäuschen einer Polizeibeamten-Identität betrogen haben soll, wurde nach Ermittlungen der Sicherheitskräfte in Istanbul festgenommen und von einem Gericht in Untersuchungshaft geschickt.

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Betrug mit falscher Polizeimasche: 1 Million Lira erbeutet – Verdächtiger in Istanbul gefasst

Bei einem Vorfall im Stadtteil Atatürk im Bezirk Yunusemre in Manisa wurde der 19-jährige syrische Staatsbürger R.K. von einer unbekannten Person telefonisch kontaktiert. Der Verdächtige gab sich als Polizeibeamter aus und überzeugte R.K. mit der Behauptung: „Dein Vater wurde festgenommen, wir müssen den gesamten Schmuck und das Bargeld im Haus zur Untersuchung beschlagnahmen.“ Der in Panik geratene junge Mann übergab daraufhin einer Person, die an der Tür erschien, Gold und Bargeld im Gesamtwert von etwa 1 Million Lira.

Nachdem R.K. den Betrug bemerkt hatte, wandte er sich umgehend an die Polizei. Ein von der Betrugsabteilung der Kriminalpolizei der Provinz Manisa gebildetes Spezialteam vertiefte die Ermittlungen und wertete die Überwachungskameras in der Umgebung einzeln aus. Durch die akribische Arbeit konnte ermittelt werden, dass es sich bei der Person, die den Schmuck und das Geld entgegengenommen hatte, um Emre Gümüş (27) handelte. Es wurde festgestellt, dass der Verdächtige kurz darauf nach Istanbul gereist war.

Das Team reiste nach Istanbul und nahm Emre Gümüş dort bei einer Operation fest. Wie zu erfahren war, behauptete der Verdächtige in seiner ersten Aussage bei der Polizei, er habe das gestohlene Geld an ihm unbekannte Personen weitergegeben und wisse nicht, wo es geblieben sei.

Emre Gümüş wurde nach seinem Verhör nach Manisa überführt und dem Haftrichter vorgeführt. Das zuständige Friedensgericht ordnete die Untersuchungshaft des Verdächtigen wegen des Vorwurfs des „qualifizierten Betrugs“ an.


Nachrichtenquelle: 12punto