Bilal Erdoğan greift Fatih Altaylı an: 'Dieser unmoralische Mann...'
Der Präsident der Welt-Ethnosport-Konföderation, Bilal Erdoğan, traf sich in Kocaeli mit Jugendlichen und äußerte sich scharf über den Journalisten Fatih Altaylı. Erdoğan warf Altaylı vor, in den 90er Jahren während der Zeit der militärischen Vormundschaft den Befehlen der Militärs gehorcht zu haben. Zudem behauptete er, die Türkei sei heute so stark und frei wie nie zuvor.
Der Präsident der Welt-Ethnosport-Konföderation, Bilal Erdoğan, nahm am "Menschenrechts-Bildungscamp" teil, das von der Menschenrechtsabteilung der AKP-Parteizentrale im Bezirk Kartepe in Kocaeli organisiert wurde, und unterhielt sich dort mit Jugendlichen.
In seiner Rede übte Erdoğan scharfe Kritik an dem Journalisten Fatih Altaylı und wies auf dessen Haltung gegenüber dem Militär in der Vergangenheit hin.
Bilal Erdoğan äußerte sich in seinen Erklärungen zu Fatih Altaylı wie folgt:
"Dieser unmoralische Mann namens Fatih Altaylı leckte die Stiefel der Soldaten. Wenn die Soldaten 'Aufstehen' sagten, stand er auf, wenn sie 'Hinlegen' sagten, legte er sich hin. Jetzt legt er sich hin, wenn jemand anderes es sagt, und steht auf, wenn es jemand anderes befiehlt, aber er läuft als Journalist herum und seine Videos werden geschaut. Diese Leute sollen von den 90ern erzählen. Sie sollen sagen: 'Wir hatten eine Heidenangst vor den Soldaten'. Sie sollen sagen: 'Wir waren Sklaven, wir waren Hunde der Vormundschaft'. Sollen sie es doch sagen."
Erdoğan erklärte in seiner Rede, dass die Türkei seit der Vergangenheit einen großen Wandel durchlaufen habe und nun ein starkes Land sei, das seine eigenen Entscheidungen treffe.
Erdoğan betonte, dass die Türkei heute so frei sei wie nie zuvor, und behauptete, dass Altaylı und ähnliche Persönlichkeiten in der Vergangenheit Sklaven der militärischen Vormundschaft gewesen seien.
'DIE TÜRKEI IST SO FREI WIE NIE ZUVOR'
Bilal Erdoğan sagte, die Türkei habe die Zeiten der Vormundschaft hinter sich gelassen und sei zu einem Land geworden, das auf eigenen Beinen stehe und weltweit Ansprüche erhebe.
Erdoğan äußerte sich wie folgt:
"Die Türkei ist so frei wie nie zuvor, Freunde. Die Türkei ist so stark wie nie zuvor, ein Land, das seine eigenen Entscheidungen trifft. Ein Land mit weltweitem Anspruch."
ANGRIFF AUF FATİH ALTAYLI
Erdoğan erklärte zudem, dass es ihn störe, dass der Journalist Fatih Altaylı immer noch im Fernsehen präsent sei.
Erdoğan sagte, die Beleidigungen, die Altaylı in der Vergangenheit gegenüber Frauen mit Kopftuch ausgesprochen habe, seien nicht vergessen, und fügte hinzu:
"Das ist eine Wunde in mir. Zu sehen, dass diese Männer immer noch geschaut werden, der Mann, der ohne Scham und ohne Anstand unsere kopftuchtragenden Mädchen als 'Prostituierte' beschimpft hat. Diese sogenannten zivilisierten Liberalen der Türkei haben Tayyip Erdoğan so lange unterstützt, bis es um die Rechte der Muslime in der Türkei ging. Sobald das Thema Kopftuch oder Imam-Hatip-Schulen aufkam, haben sie sich abgewandt."
Erdoğan argumentierte in seiner Rede, dass die Medien und die Opposition in der Türkei Misstrauen in der Gesellschaft schürten und durch die Schaffung einer realitätsfremden Wahrnehmung Unruhe im Land stifteten. Zudem behauptete er, dass die Inhalte in sozialen Medien und im Fernsehen die moralischen Grundlagen der Gesellschaft untergrüben.

'EYT WAR EINE GROSSE KATASTROPHE'
In seiner Rede ging Erdoğan auch auf die Regelung für die von der Altersgrenze betroffenen Rentner (EYT) ein und erklärte, dass diese Regelung die Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen eingeschränkt habe. Erdoğan bezeichnete die EYT als eine große Katastrophe und behauptete, die Jugend sei in dieser Hinsicht getäuscht worden.
Nachrichtenquelle: İHA
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