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Blutiger Erbschaftsstreit: Dreifachmörder seit 981 Tagen auf der Flucht

Mehmet Yılmaz, der in Kayseri drei Menschen tötete, ist seit 981 Tagen auf der Flucht. Bei dem Vorfall am 3. Januar 2022 erschoss Yılmaz im Zuge eines Erbschaftsstreits seine zwei Cousins und seinen Onkel. Ein Querschläger traf zudem M.A., womit insgesamt drei Menschen am Tatort ihr Leben verloren.

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Blutiger Erbschaftsstreit: Dreifachmörder seit 981 Tagen auf der Flucht

Mehmet Yılmaz, der in Kayseri drei Menschen tötete, ist seit 981 Tagen auf der Flucht.

Der Vorfall ereignete sich am 3. Januar 2022 in der Gavremoğlu-Straße im Stadtviertel Hunat im Bezirk Melikgazi. Ein Streit zwischen Mehmet Yılmaz und seinen Cousins Seyit Yılmaz und Gaffar Mehmet Yılmaz wegen einer Erbschaft eskalierte innerhalb kurzer Zeit zu einer Schlägerei.

Auch Serdar Yılmaz, der Onkel der Brüder Seyit und Gaffar Mehmet, schaltete sich in die Auseinandersetzung ein. In diesem Moment zog Mehmet Yılmaz eine Pistole aus seinem Hosenbund und eröffnete das Feuer auf die beiden Brüder sowie auf Serdar Yılmaz.

Ein Querschläger traf zudem M.A., der gerade am Tatort vorbeiging. Die Yılmaz-Brüder starben noch am Tatort, ihr Onkel Serdar Yılmaz erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

SEIT 981 TAGEN NICHT GEFASST

Nach dem Vorfall floh Mehmet Yılmaz; gegen ihn wurde ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung mit der Forderung nach dreimal lebenslanger Haft eingeleitet.

Der flüchtige Angeklagte konnte seit 981 Tagen nicht gefasst werden.

Ayla Yılmaz, die Mutter von Seyit und Gaffar Yılmaz, äußerte ihren Unmut darüber, dass der mutmaßliche Mörder nicht gefasst werden konnte.

„Der Mörder ist immer noch nicht auffindbar. Nachdem er den Mord begangen hatte, lief er um mein Haus herum und rief lautstark, dass er auch meinen anderen Sohn, meinen Bruder und mich mit der Waffe in seiner Hand töten wolle – das haben alle gehört“, sagte die trauernde Mutter. Sie fügte hinzu: „Mitten in der Stadt werden drei Menschen abgeschlachtet. Er lief frei herum, rief seinen Freund Mehmet Y. an, ließ sich herumfahren und suchte uns weiterhin mit der Waffe in der Hand; das hat Mehmet Y. bei uns zu Hause gestanden. Als Mehmet Y. zu uns kam, erzählte er, dass sie den Mörder bis 12.00 Uhr herumfuhren, ihn dann seinem Anwalt übergaben und ihn so entkommen ließen. Sein Anwalt nahm ihn entgegen und schmuggelte den Mörder bis nach Ankara.“

'ER DROHT STÄNDIG UND RUFT UNSERE ANGEHÖRIGEN AN'

Die Mutter Yılmaz betonte, dass sie Gerechtigkeit fordere, und fuhr fort:

„Ich habe drei meiner Lieben in jungen Jahren zu Grabe getragen. Ich verstehe nicht, was sie von meinem Kind wollten, das noch Student war. Das Kind meines ältesten Sohnes ist mit 1,5 Jahren zum Waisen geworden. Er hatte gerade erst geheiratet. Die 14-jährige Tochter meines Bruders ist nun eine Waise. Seine Frau ebenso. Er hatte mit nichts etwas zu tun. Was wollten sie von ihm? Wo ist der Serienmörder jetzt? Er droht ständig und ruft unsere Angehörigen an. Er bedroht uns. Wir melden das der Polizei, aber wir erhalten keine Ergebnisse. Unsere Polizei, unser Gouverneur, unsere Staatsführung, bitte kümmern Sie sich um uns. Bitte finden Sie eine Lösung für unser Leid.“



Nachrichtenquelle: 12punto