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Boğaziçi schweigt nicht: Protest für inhaftierte Kommilitonen

Studierende der Boğaziçi-Universität haben auf dem Campus für ihre inhaftierten Kommilitonen demonstriert. Die Studierenden, die mit den Worten „Das Ein-Mann-Regime hat jede Legitimität verloren“ ihren Protest äußerten, nahmen an der Mahnwache der Akademiker teil und hielten anschließend ein Forum auf dem Südplatz ab.

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Boğaziçi schweigt nicht: Protest für inhaftierte Kommilitonen

Studierende der Boğaziçi-Universität haben für die mit dem Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu inhaftierten Mitarbeiter sowie für ihre Kommilitonen, die bei den darauffolgenden Protesten festgenommen wurden, demonstriert. Nachdem die Studierenden die Mahnwache der Akademiker auf dem Südplatz der Universität unterstützt hatten, zogen sie zum Etiler-Tor.

Es wurde berichtet, dass Sicherheitskräfte die Studierenden daran hinderten, den Campus zu verlassen, und es wurde behauptet, dass den Studierenden mit Festnahmen gedroht wurde.

Die Studierenden begaben sich von dort zum Südplatz, um ein Forum abzuhalten. In einer dort abgegebenen Erklärung äußerten sich die Studierenden wie folgt:

"DAS EIN-MANN-REGIME HAT KEINERLEI LEGITIMITÄTSGRUNDLAGE MEHR"

"Der Prozess, der mit der Inhaftierung von İmamoğlu begann, liegt nun zwei Wochen zurück, während die Rechtswidrigkeiten des Zwangsverwalter-Regimes ungebremst fortgesetzt werden. An dem Punkt, an dem wir heute stehen, wurden neben über 300 Studierenden auch Gewerkschaftsvertreter, Künstler, Arbeiter und Bürger, die ihre verfassungsmäßigen Rechte wahrnahmen, inhaftiert. Es ist offensichtlich, dass das Ein-Mann-Regime, das behauptet, seine Legitimität auf demokratische Wahlen zu stützen, keinerlei Legitimitätsgrundlage mehr hat.

Und es ist ebenso offensichtlich, dass all diese Unterdrückungs- und Einschüchterungspolitiken ein Spiegelbild der Angst des Regimes vor dem Verlust seines Sitzes sind, nachdem es alle demokratischen Gepflogenheiten aufgegeben hat."

In ihrer Erklärung nannten die Studierenden die Namen ihrer inhaftierten Kommilitonen und betonten, dass sie an der Seite ihrer Freunde stehen.



Nachrichtenquelle: 12punto