Botschafter in Ankara, Alexei Jerchow, kündigt Abschied aus der Türkei an
Anlässlich des russischen Nationalfeiertags und des Endes der Amtszeit des russischen Botschafters in Ankara, Alexei Jerchow, fand in der Hauptstadt ein Empfang statt. In seiner Rede betonte Jerchow: „Unsere bilateralen Beziehungen sind äußerst inhaltsreich.“
Anlässlich des russischen Nationalfeiertags wurde in der Hauptstadt ein besonderer Empfang ausgerichtet. Die Veranstaltung, die unter der Gastgeberrolle des russischen Botschafters in Ankara, Alexei Jerchow, im Botschaftsgebäude stattfand, wurde von der stellvertretenden Außenministerin Ayşe Berris Ekinci, Vertretern diplomatischer Missionen in Ankara, dem Oberbürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, sowie zahlreichen weiteren Gästen besucht.
Der Empfang begann mit dem Abspielen der Nationalhymnen beider Länder. Die stellvertretende Außenministerin Ayşe Berris Ekinci gratulierte in ihrer Rede zum russischen Nationalfeiertag. Ekinci wies darauf hin, dass die Türkei und Russland zwei Länder von strategischer Bedeutung auf regionaler Ebene seien, und erinnerte daran, dass im Juni der 105. Jahrestag der diplomatischen Beziehungen begangen wurde.
Ekinci drückte ihre Überzeugung aus, dass sich der positive Verlauf der türkisch-russischen Beziehungen in der kommenden Zeit weiter festigen werde, und betonte, dass Botschafter Jerchow während seiner Amtszeit bedeutende Anstrengungen zur Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit unternommen habe.
Botschafter Alexei Jerchow, der ebenfalls bei der Veranstaltung sprach, begann seine Rede mit der Feststellung, dass es ihn mit großer Wehmut erfülle, die Türkei nach einer 14-jährigen Dienstzeit zu verlassen.
„Unser Abreisedatum steht noch nicht fest, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich hier von Ihnen zu verabschieden. Es hat sich so ergeben, dass wir 14 Jahre in der Türkei geblieben sind. 6 Jahre in Istanbul und 8 Jahre in Ankara. Dies war ein bedeutender Teil unseres Lebens und ich kann sagen, ein glücklicher Teil. Zunächst einmal haben wir beruflich äußerst interessante, bedeutende und aufregende Ereignisse erlebt. Die Türkei ist ein Land, in dem jeden Tag etwas geschieht. Ein Land, das sich für alles interessiert. Wie wir oft miterleben konnten, haben wir gesehen, dass sie ein politisches Zentrum der Welt ist. Ich danke für die hohe Dynamik, die von unseren Staatsführern, dem russischen Präsidenten Putin und Präsident Erdoğan, ausgeht. Unsere bilateralen Beziehungen sind äußerst inhaltsreich.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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