Bruder eines İYİ-Parti-Vorsitzenden bei Polizeikontrolle gefasst: Mit 26 Jahren Haft gesucht
Im Bezirk Kozan in Adana versuchte ein Verdächtiger, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Flüchtigen mit zahlreichen Vorstrafen, der mit einer rechtskräftigen Haftstrafe von 26 Jahren gesucht wurde.
Ein Verdächtiger, der bei einer Kontrolle durch Einheiten der Kriminalpolizei des Bezirks Kozan am gestrigen Tag versuchte, sich durch Flucht der Anweisung zum Anhalten zu entziehen, wurde in kurzer Zeit gefasst. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass es sich bei der festgenommenen Person um C.K. handelt, der über zahlreiche Vorstrafen verfügt und mit einer rechtskräftigen Haftstrafe von 26 Jahren gesucht wurde.
Es wurde bekannt, dass der Verdächtige wegen Delikten wie Körperverletzung, Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Konsum und Besitz von Betäubungsmitteln, Flucht aus dem Strafvollzug oder Gewahrsam, Sachbeschädigung, Raub, Bedrohung mit einer Waffe sowie Freiheitsberaubung gesucht wurde und gegen ihn eine rechtskräftige Gesamthaftstrafe von 26 Jahren und 7 Monaten vorliegt.
Der festgenommene Verdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an das Justizgebäude von Kozan überstellt und nach der Vorführung beim Haftrichter inhaftiert und in ein Gefängnis überführt.
Umstrittene Nachricht in Presse-Gruppe
Unterdessen kam ans Licht, dass der Bruder von C.K. der İYİ-Parti-Bezirksvorsitzende von Kozan, Hasan Kaymaz, ist.
Es wurde zudem bekannt, dass der Vorsitzende Kaymaz in einer WhatsApp-Gruppe, in der sich Journalisten befinden, eine Drohnachricht verschickte, um die Berichterstattung über seinen Bruder zu unterbinden.

In der Nachricht, die Kaymaz in die Gruppe sandte, hieß es: "Sehr geehrte Pressevertreter, berichten Sie nicht über meinen Bruder C.K.; seien Sie sich bewusst, dass ich jeden, der unbegründete Nachrichten erstellt und verbreitet, bei den Justizbehörden anzeigen werde. Wenn schon berichtet werden soll, dann sollte auch über die versuchten Morde durch Beschuss seines Autos berichtet werden. Wenn es um reiche Familien geht und Dinge vertuscht werden, dann ist das kein Journalismus, seien Sie sich dessen bewusst."
Nachrichtenquelle: İHA
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