Bundesregierung zahlt den Bundesländern 7.500 Euro pro Flüchtling
Nach monatelangen Debatten in Deutschland haben sich die Bundesregierung und die Bundesländer auf eine Aufteilung der finanziellen Lasten der Flüchtlingskrise geeinigt. Demnach werden ab Januar 2024 für jeden Flüchtling 7.500 Euro gezahlt.
Bundeskanzler Olaf Scholz gab nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer, die aufgrund der Migrationslage unter Ressourcenknappheit leiden, auf einem Gipfel in Berlin bekannt, dass die Bundesregierung ab Januar 2024 für jeden von den Bundesländern aufgenommenen Flüchtling 7.500 Euro zahlen wird.
Scholz betonte, dass die Reduzierung der illegalen Migration weiterhin ein gemeinsames Ziel bleibe und erklärte: "Wir haben uns auch auf eine Reihe konkreter Maßnahmen geeinigt. Es ist sehr wichtig, dass wir gemeinsam handeln, denn nur so können wir unsere Ziele auf allen Ebenen gemeinsam erreichen."
Die deutsche Regierung zielt darauf ab, durch die Reduzierung der illegalen Migration Ressourcen auf die Unterbringung derjenigen Asylbewerber zu konzentrieren, die in Deutschland tatsächlich schutzbedürftig sind.
DIE KRISE UM DIE 'FLÜCHTLINGSKOSTEN'
Die deutsche Bundesregierung und die Bundesländer liegen seit langem im Streit über die "Flüchtlingskosten". Die Länder beklagten seit geraumer Zeit, dass die Bundesmittel nicht ausreichten, um für die neu ankommenden Asylbewerber zu sorgen.
Offiziellen Zahlen zufolge befinden sich mehr als 1 Million ukrainische Staatsbürger im Land, wobei die Bundesländer die Ansicht vertreten, dass diese Situation die begrenzten Ressourcen überstrapaziere.
BUNDESLÄNDER FORDERTEN MINDESTENS 10.000 EURO PRO ASYLBEWERBER
Mitte Oktober kamen die Bundesländer zusammen und forderten von der Bundesregierung eine Zahlung von mindestens 10.000 Euro pro Asylbewerber.
Unterdessen haben im Zeitraum von Januar bis Oktober des Jahres mehr als 230.000 Menschen einen Asylantrag im Land gestellt. Dies entspricht einem Anstieg von 70 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Nachrichtenquelle: AA
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Warnung vor dem Risiko von Haarausfall bei GLP-1-Medikamenten
Die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters, die die CHP gewonnen hatte, wird ab der dritten Runde wiederholt
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu