CHP-Abgeordneter Başarır kritisiert AKP-Zwangsverwalter-Entscheidung am Beispiel Gökçek
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Başarır kritisierte im Parlament die Einsetzung eines Zwangsverwalters in Hakkari und führte Melih Gökçek sowie die 'FETÖ' als Beispiele an. Başarır erklärte: "In Ländern, die auch nur ansatzweise demokratisch regiert werden, ist die Einsetzung von Zwangsverwaltern Faschismus."
In der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) ergriffen die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden das Wort, um aktuelle Themen zu bewerten.
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır ergriff das Wort und äußerte seinen Unmut darüber, dass in Hakkari ein Zwangsverwalter eingesetzt wurde, obwohl die Bevölkerung dort vor zwei Monaten den von der Hohen Wahlbehörde (YSK) zugelassenen Kandidaten mit 49 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt hatte.
“ZWANGSVERWALTUNG IST FASCHISMUS"
Başarır betonte: "Jetzt sagen Sie: 'Er könnte ein Terrorverdächtiger sein'. Das widerspricht völlig der Unschuldsvermutung." Er führte weiter aus:
"In einer solch vagen Situation erklären Sie auch das Parlament für 'mit einer Terrororganisation verbunden und schuldig' und verwehren ihnen sogar das Recht, jemanden aus ihrer Mitte zu wählen. In Ländern, die auch nur ansatzweise demokratisch regiert werden, ist die Einsetzung von Zwangsverwaltern Faschismus."

"DIE BÜRGERMEISTER HATTEN VERBINDUNGEN ZUR 'FETÖ'"
Başarır erklärte, dass die ehemaligen Oberbürgermeister von Istanbul, Ankara und Balıkesir aufgrund ihrer Verbindungen zur 'FETÖ' zum Rücktritt gezwungen wurden, und fuhr fort:
"Jeder weiß, dass diese Bürgermeister Verbindungen zur 'FETÖ' hatten. Und irgendwann konnte es auch ihre eigene Fraktion nicht mehr ertragen. Sie haben sie zum Rücktritt gezwungen. So sieht Demokratie bei Ihnen aus, wenn es eine andere Partei betrifft, sieht die Demokratie ganz anders aus.
Warum wurde für sie kein Zwangsverwalter eingesetzt? Warum haben Sie für Melih Gökçek keinen Zwangsverwalter eingesetzt? Er hat lautstark für die Olympiaden der FETÖ geworben. Er hat nach dem 15. Juli noch Geld bei Samanyolu TV und der Zeitung Zaman eingezahlt. Das hier hat nichts mit Demokratie zu tun. Das ist ein Putsch."
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— 12punto (@12puntocomtr) June 4, 2024
Nachrichtenquelle: 12punto
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