CHP-Vorsitzender Özel kritisiert Feyzioğlu ohne Namensnennung: 'In den Händen solcher Mittelmäßigkeiten'
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel reagierte scharf auf den türkischen Botschafter in Nikosia, Metin Feyzioğlu, der ihn bei seiner Ankunft in der Türkischen Republik Nordzypern (KKTC) nicht empfangen hatte.
Auf die Frage nach der Sitzordnung bei dem Essen nach der Zeremonie sagte Özgür Özel: "Am Esstisch saßen die beiden Präsidenten protokollarisch in der Mitte des Saals. Der Tisch für das übrige Protokoll war separat. Der Tisch der beiden Präsidenten war getrennt. Da gibt es nichts Schlechtes."
Özel betonte, dass sie auf Zypern bestens empfangen und bewirtet worden seien, und fuhr wie folgt fort:
"Wenn auf Zypern ein Fehler begangen wurde, dann wurde dieser Fehler vom türkischen Botschafter auf Zypern begangen. Egal, wohin wir auf der Welt reisen, unsere Botschafter empfangen uns. Wenn sie nicht kommen können, ist definitiv ein Beauftragter vor Ort. Aber wir haben weder den Botschafter noch jemanden von der Botschaft am Flughafen gesehen. Sie haben sich nirgendwo nach unserem Befinden erkundigt.
Dies ist natürlich das Ergebnis dessen, dass man nicht aus dem Fach kommt und das Amt, das man bekleidet, nicht verinnerlicht hat. Wir werden unser Unbehagen diesbezüglich offiziell dem Außenministerium mitteilen.
Während uns unsere Botschafter am anderen Ende der Welt empfangen, hat dieser Botschafter Namık Tan nicht empfangen, der als Botschafter in Washington und Israel tätig war und die türkische Flagge in der ganzen Welt wehen ließ.
"ER HAT DEN FÜHRER DER GRÖSSTEN OPPOSITIONSPARTEI DER TÜRKEI NICHT EMPFANGEN"
Dieser Botschafter hat zwei Außenminister nicht empfangen. Dieser Botschafter hat vier CHP-Vorsitzende nicht empfangen, von denen einer der amtierende Vorsitzende ist.
Dieser Botschafter hat den Führer der größten Oppositionspartei der Türkei nicht empfangen.
Dass dieser Botschafter dies nicht tut – er selbst mag es nicht tun, er mag eine Ausrede finden –, aber er kann die Botschaft nicht dazu bringen, dies zu tun. Wir werden unsere Kritik an ihm sowohl diplomatisch als auch im Einklang mit unseren staatlichen Traditionen in einem offiziellen Schreiben an den Herrn Minister übermitteln.
Das Außenministerium ist eine Institution mit Traditionen. Es ist keine Institution, die in den Händen solcher Mittelmäßigkeiten mittelmäßig gemacht werden kann."
Nachrichtenquelle: AA
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