Cyber-Operation des MIT
Bei einer unter der Koordination des Nationalen Nachrichtendienstes (MİT) durchgeführten Operation wurde ein Cyber-Spionagenetzwerk zerschlagen, das Daten von Tausenden Menschen gestohlen hatte; 11 Personen wurden festgenommen.
Im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara geführten Untersuchung wurde unter der Koordination des Nationalen Nachrichtendienstes (MİT) gemeinsam mit dem Generalkommando der Gendarmerie (JGK) und dem Nationalen Zentrum für die Reaktion auf Cyber-Vorfälle (USOM) eine gemeinsame Operation gegen ein Cyber-Spionagenetzwerk durchgeführt. Das Cyber-Spionagenetzwerk, das weltweit, einschließlich der Türkei, die persönlichen Daten von Tausenden Menschen erbeutet hatte, wurde durch die Operation zerschlagen. Zudem wurden 11 Personen, die Teil des Netzwerks waren, festgenommen.
DATEN AN TERRORORGANISATIONEN WEITERGEGEBEN
Den vom MİT gewonnenen Erkenntnissen zufolge wurde festgestellt, dass das Cyber-Spionagenetzwerk, das auch Verbindungen ins Ausland unterhält, die aus vielen Ländern gestohlenen persönlichen Daten mit jedem teilte, der sie anforderte, einschließlich Terrororganisationen. Es wurde ermittelt, dass das Spionagenetzwerk, das der MİT bereits seit längerer Zeit beobachtete, insbesondere für Terrororganisationen lebenswichtige Informationen bereitstellte.
INTERNETSEITEN GESPERRT
Im Zuge der Operation wurden die Mitglieder der Organisation festgenommen und inhaftiert, während gleichzeitig die Sperrung zahlreicher Internetseiten veranlasst wurde. Während die Arbeiten zu der Untersuchung, für die eine Geheimhaltungsklausel gilt, detailliert fortgesetzt werden, werden die sichergestellten Daten weiterhin akribisch ausgewertet.
ENTSCHLOSSENHEIT IM KAMPF GEGEN CYBER-SPIONAGE
Es wird erwartet, dass der MİT seine Cyber-Spionage-Operationen angesichts der kritischen Bedeutung des Schutzes persönlicher Daten weiter ausweiten wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Operationen gegen das Spionagenetzwerk nicht auf die Türkei beschränkt bleiben, sondern auch die Verbindungen ins Ausland genau unter die Lupe genommen werden.

Nachrichtenquelle: İHA
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