Detail zu Flugzeugkatastrophe in Südkorea enthüllt: 'In den letzten 48 Stunden 13 Mal...'
Es wurde bekannt, dass das Flugzeug, das bei der Landung in Südkorea verunglückte und 179 Menschen in den Tod riss, in den letzten 48 Stunden 13 Flüge absolviert hatte. Der dichte Flugplan von Jeju Air und die Sicherheitsvorkehrungen stehen nun unter Beobachtung.
In der südkoreanischen Stadt Muan kamen 179 Menschen ums Leben, als ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Jeju Air bei der Landung außer Kontrolle geriet und verunglückte. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap ergaben die Untersuchungen zum Unfall, dass das Flugzeug in den letzten 48 Stunden 13 verschiedene Flüge durchgeführt hatte.
Das Flugzeug vom Typ Boeing B 737-800 hatte vor dem Unfall Pauschalflüge zu verschiedenen Zielen wie China, Thailand, Malaysia, Japan und Taiwan durchgeführt. Vertreter der Reisebranche erklärten, dass das Flugzeug im Rahmen von "günstigeren" Reisepaketen eingesetzt wurde.

MONATLICHER FLUGREKORD
Es wurde darauf hingewiesen, dass Jeju Air seine Flugzeuge im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften des Landes intensiver nutzt. Es wurde mitgeteilt, dass jedes Flugzeug des Unternehmens im Zeitraum von Juli bis September durchschnittlich 418 Flugstunden absolvierte. Dies führte nach dem Unfall zu Kritik, die die Sicherheitsprotokolle infrage stellt.
PROBLEM BEI EINEM ANDEREN FLUGZEUG
Vertreter von Jeju Air gaben bekannt, dass ein weiteres Flugzeug desselben Modells wenige Stunden vor dem Unfall aufgrund eines Defekts am Fahrwerk umkehren musste. Das Flugzeug, das vom internationalen Flughafen Gimpo gestartet war, musste landen, nachdem kurz nach dem Start ein Problem festgestellt worden war.
Von den 161 Passagieren an Bord weigerten sich 21, die Reise aus Sicherheitsbedenken fortzusetzen. Obwohl erklärt wurde, dass das Problem behoben sei, sind die technischen Kontrollen und Wartungsprozesse von Jeju Air erneut in den Fokus gerückt.

URSACHE DES UNFALLS GEKLÄRT
Erste Untersuchungen nach dem Tod der Passagiere ergaben, dass ein Defekt am Fahrwerk des Flugzeugs zu der Katastrophe geführt hatte. Das Fahrwerk, das sich beim ersten Landeversuch nicht ausfahren ließ, wurde bei der Notlandung vollständig funktionsunfähig und verursachte den Unfall.
Nachrichtenquelle: 12punto
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