Details zum Widerstand gegen die Polizei am 1. Mai bekannt geworden
Details zu den Ausschreitungen und dem Widerstand gegen die Polizei am 1. Mai, dem Tag der Arbeit und Solidarität, in Istanbul sind im Überweisungsschreiben der Staatsanwaltschaft enthalten. Darin wird berichtet, dass einige Verdächtige die Polizei mit Steinen, Stöcken und Wasserkanistern angriffen und 8 Polizeibeamte bei den Vorfällen verletzt wurden.
In Istanbul wurden Verdächtige, die am 1. Mai, dem Tag der Arbeit und Solidarität, trotz der geltenden Beschränkungen für Unruhen sorgten und Widerstand gegen die Polizei leisteten, identifiziert und festgenommen.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden die Verdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zum Istanbuler Justizpalast in Çağlayan gebracht. Von den Verdächtigen wurden 49 Personen vom zuständigen Bereitschaftsrichter in Untersuchungshaft genommen und in ein Gefängnis überstellt, während 28 Verdächtige unter Auflagen der richterlichen Kontrolle freigelassen wurden.
DETAILS BEKANNT GEWORDEN
Details zu diesem Thema wurden im Überweisungsschreiben der Staatsanwaltschaft bekannt. Darin wird erläutert, dass die Identifizierung der Personen, die die Sicherheitskräfte mit Steinen und Stöcken angriffen, durch die Sicherheitsabteilung der Istanbuler Polizeidirektion erfolgte. Dabei wurden sämtliche Aufnahmen der Sicherheitskameras sowie in den Medien veröffentlichte Bilder ausgewertet, um die Beteiligten zu ermitteln.
ANGRIFF MIT STEINEN UND STÖCKEN
Im Überweisungsschreiben der Staatsanwaltschaft heißt es, dass sich die Verdächtigen am 1. Mai in Saraçhane versammelt hatten, um zum Taksim-Platz zu gelangen. Obwohl eine Sicherheitslinie eingerichtet und Demonstrationen sowie Märsche auf dem Taksim-Platz untersagt worden waren, griffen die Verdächtigen in Gruppen die Sicherheitskräfte mit Steinen, Stöcken und Wasserkanistern an und leisteten Widerstand.
8 POLIZEIBEAMTE VERLETZT
In dem Überweisungsschreiben, in dem auch erwähnt wird, dass 8 Polizeibeamte bei den Vorfällen verletzt wurden, wurde zudem aufgeführt, dass 35 Körperschilde, 77 Einsatzschilde, 1 Handfunkgerät, 22 Helme, 23 Gasmasken und 1 ZET-Gewehr beschädigt wurden.
Nachrichtenquelle: AA
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