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Erste Stellungnahme der Anwälte des inhaftierten Rasim Ozan Kütahyalı! 'Rechtliche Schritte werden eingeleitet'

Die Anwälte von Rasim Ozan Kütahyalı, der im Rahmen einer Untersuchung wegen illegaler Wetten und Geldwäsche inhaftiert wurde, wiesen die gegen ihren Mandanten erhobenen Vorwürfe zurück. In der Erklärung wurde zudem behauptet, dass die Anschuldigungen, er zahle keinen Unterhalt, „unwahr“ seien.

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Erste Stellungnahme der Anwälte des inhaftierten Rasim Ozan Kütahyalı! 'Rechtliche Schritte werden eingeleitet'

Die Anwälte des Journalisten Rasim Ozan Kütahyalı, der im Rahmen einer Untersuchung wegen illegaler Wetten und Geldwäsche inhaftiert wurde, haben eine schriftliche Erklärung veröffentlicht. Darin wurde behauptet, dass die gegen Kütahyalı erhobenen Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprächen.

VERTEIDIGUNG ZU KONTOBEWEGUNGEN

Die Anwälte erklärten, dass Kütahyalı in seiner Aussage detaillierte Erklärungen zu den in der Ermittlungsakte aufgeführten Kontobewegungen abgegeben habe.

In der Erklärung hieß es:

"Unser Mandant hat in all seinen Aussagen detailliert dargelegt, dass es sich bei den ihm in der Ermittlungsakte gezeigten Kontobewegungen um routinemäßige Bankgeschäfte handelt und dass er keinerlei Verbindung zu den unterstellten Vorwürfen oder anderen als verdächtig eingestuften Transaktionen und Personen hat. Zudem hat er auf die ihm gestellten Fragen hin den Ermittlungsbehörden alles, was er weiß, transparent mitgeteilt."

„KEIN ILLEGALES GELD AUF SEINEM KONTO“

Die Anwälte argumentierten, dass bei einer Prüfung der in der Akte enthaltenen Transaktionen ersichtlich sei, dass das auf Kütahyalıs Konto eingegangene Geld ihm selbst gehöre.

In der Erklärung wurde behauptet, dass „kein Geld vom Mandanten an Personen geflossen sei, die mit illegalen Wetten oder anderen Vorwürfen in Verbindung stehen“, und folgende Einschätzung hinzugefügt:

"Tatsächlich zeigt eine Betrachtung der Transaktionen im Rahmen der Akte, dass das auf das Konto unseres Mandanten eingegangene Geld sein eigenes Geld ist und dass von unserem Mandanten keinerlei Geld an Personen geflossen ist, die mit illegalen Wetten oder anderen Vorwürfen in Verbindung stehen. In diesem Zusammenhang wird im Laufe des Gerichtsverfahrens mit konkreten Beweisen nachgewiesen werden, dass unser Mandant nicht die geringste Verbindung zu illegalen Wetten, Betrug, Geldwäsche oder irgendeiner kriminellen Organisation hat."

ANTWORT AUF UNTERHALTSVORWÜRFE

In der Erklärung wurde auch auf Social-Media-Beiträge eingegangen, in denen behauptet wurde, Kütahyalı zahle keinen Unterhalt für seine Kinder.

Die Anwälte wiesen diese Behauptungen als unwahr zurück und äußerten sich wie folgt:

"Wir möchten als Anmerkung hinzufügen, dass die parallel zur Inhaftierung unseres Mandanten in den sozialen Medien verbreiteten Nachrichten, er zahle keinen Unterhalt für seine Kinder, um seinen Ruf zu schädigen, ebenfalls unwahr sind. Die von unserem Mandanten geleisteten Unterhaltszahlungen sind sogar in den Bankkontobewegungen und MASAK-Berichten ersichtlich, auf die wir aufgrund der Vertraulichkeitsentscheidung in der Akte nur eingeschränkt zugreifen können."

In der Erklärung wurde zudem behauptet, dass diese Beiträge „gezielt“ seien und „einer Wahrnehmungsmanipulation dienen“ würden.

„RECHTLICHE SCHRITTE WERDEN EINGELEITET“

Kütahyalıs Anwälte erklärten, dass Erklärungen, die den Verlauf der Untersuchung beeinflussen könnten, in der Öffentlichkeit vermieden werden sollten.

Im weiteren Verlauf der Erklärung hieß es:

"Unser Mandant hat zudem zwei kleine Töchter und seine Ehefrau ist schwanger. In diesem Zusammenhang erinnern wir daran, dass es notwendig ist, sich in der Öffentlichkeit von jeglichen Äußerungen fernzuhalten, die die Unschuldsvermutung unseres Mandanten und den ordnungsgemäßen Ablauf der Untersuchung beeinträchtigen könnten. Wir teilen der Öffentlichkeit mit, dass unser Mandant alle seine rechtlichen Möglichkeiten bis zum Äußersten gegen Personen und Organisationen ausschöpfen wird, die sogar familiäre Angelegenheiten, die unser Mandant in seiner Verteidigung bezüglich seiner Töchter und seiner schwangeren Ehefrau erwähnt hat, unter Verletzung der Vertraulichkeit der Untersuchung verbreiten."


Nachrichtenquelle: 12punto