Direktor der Nudelfabrik nach Explosion verhaftet
Nach der Explosion in der Oba-Nudelfabrik im Landkreis Hendek in der Provinz Sakarya, bei der ein Mensch ums Leben kam und 30 weitere verletzt wurden, wurde der Fabrikdirektor nach seiner Vorführung bei Gericht verhaftet und in ein Gefängnis überstellt.
Bei der Explosion, die sich am Sonntag, dem 15. September, in der Oba-Nudelfabrik nahe der Mautstelle Hendek an der Autobahn Anadolu ereignete, kam ein Mensch ums Leben, 30 weitere Personen wurden verletzt.
Das durch die Explosion ausgelöste Feuer konnte nach langwierigen Bemühungen der Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden.
Der 27-jährige Mesut Şimay, dessen lebloser Körper während der laufenden Nachlöscharbeiten der Feuerwehr in der Fabrik gefunden wurde, wurde im Landkreis Akyazı auf seinem letzten Weg verabschiedet.

DIREKTOR VERHAFTET
Der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Vedat Işıkhan, hatte bekannt gegeben, dass zwei Inspektoren mit der Untersuchung der Explosion in der Fabrik beauftragt wurden. Die Arbeiten der Teams zur Ermittlung der Explosionsursache dauern an. Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Hendek eingeleiteten Ermittlungen wurden gestern sieben Verdächtige, darunter Fabrikbesitzer und Führungskräfte, zur Aussage vor das Justizgebäude in Hendek geladen.
Gegen sechs Verdächtige, deren Aussagen bei der Staatsanwaltschaft in der Nacht abgeschlossen wurden, wurde ein Haftbefehl erlassen. Eine Person wurde nach ihrer Aussage wieder auf freien Fuß gesetzt.
Heute Mittag wurden die sechs Verdächtigen nach medizinischen Untersuchungen zum Justizpalast von Hendek gebracht. Nach der bis in die späten Nachtstunden andauernden richterlichen Anhörung wurde der Fabrikdirektor V.U. verhaftet und in ein Gefängnis überstellt.

FABRIKBESITZER UNTER AUFLAGEN FREIGELASSEN
Zwei Fabrikbesitzer, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, der Mühlenverantwortliche sowie ein Experte für elektrische Wartung wurden unter gerichtlichen Auflagen freigelassen. Die Ursache der Explosion wird weiterhin untersucht.
Während die Person aus dem Justizpalast von Hendek geführt wurde, versuchten Angehörige, die Aufnahmen der Journalisten durch das Aufspannen von Regenschirmen und das Einschalten von Handy-Taschenlampen zu verhindern.
Nachrichtenquelle: İHA
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