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Diyanet äußert sich zu „fleischreichem Spezialmenü“. „Wird 375 TL pro Person nicht überschreiten“

Eine Essensausschreibung des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) hat für Aufsehen gesorgt. Während die reichhaltige Liste im Menü Aufmerksamkeit erregte, sorgte die explizite Anweisung, dass selbst bei Gemüsegerichten „ausreichend Fleisch verwendet werden soll“, erneut für Diskussionen. Nach Bekanntwerden der Liste gab das Diyanet eine Stellungnahme zu dem Thema ab.

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Diyanet äußert sich zu „fleischreichem Spezialmenü“. „Wird 375 TL pro Person nicht überschreiten“

Den Informationen im öffentlichen Ausschreibungsblatt zufolge führte das Diyanet am 26. März eine Essensausschreibung für „angehende Religionsbeauftragte“ im religiösen Fachzentrum Harput in Elazığ durch.

Die Ausschreibung für einen 210-tägigen Verpflegungsdienst gewann die Firma Aşsa Grup Yemekçilik, die ein Angebot von rund 13 Millionen TL abgab.

In den vom Diyanet erstellten Ausschreibungsunterlagen wurden Details zu den gewünschten Mahlzeiten aufgeführt.

Demnach sollen an vier Tagen der Woche fleischhaltige Gerichte wie Steak, Rinderfilet, Rinderbraten oder İskender als Hauptspeise serviert werden.

DIYANET: „RECHTLICHE SCHRITTE WERDEN EINGELEITET“

Das Diyanet hat sich zu dem betreffenden Bericht geäußert. In der Erklärung heißt es:

„Die Behauptungen in dem Bericht der Zeitung Birgün in ihrer heutigen Ausgabe sowie auf ihrer Website unter der Überschrift ‚Es fehlt nur noch die Milch eines Vogels‘ entsprechen nicht der Wahrheit.

In dem besagten Bericht wird die Essensausschreibung, die am 26. März 2024 für ‚angehende Religionsbeauftragte‘ im religiösen Fachzentrum Diyanet-Akademie Harput in Elazığ durchgeführt wurde, verzerrt dargestellt und die Öffentlichkeit in die Irre geführt.

Es wurde für notwendig erachtet, bezüglich der in dem Bericht behaupteten Punkte folgende Erklärung abzugeben:

Die betreffende Ausschreibung wurde gemäß dem Gesetz über das öffentliche Auftragswesen und der Verordnung über die Ansprüche angehender Religionsbeauftragter im offenen Ausschreibungsverfahren durchgeführt.

Demnach gilt:

Von den 28 Akademiezentren, in denen die Ausbildung der angehenden Religionsbeauftragten stattfindet, wird in 6 Zentren Verpflegung eingekauft.

- Die Beschaffung wurde unter Berücksichtigung der Obergrenzen in der Tabelle ‚Schwellenwerte und monetäre Grenzwerte für den Zeitraum 01.02.2024-31.01.2025‘, die im Anhang des Kommuniqués zum öffentlichen Auftragswesen Nr. 2024/1 enthalten ist und am 24.01.2024 im Amtsblatt Nr. 32439 veröffentlicht wurde, gemäß den einschlägigen Artikeln des Gesetzes über das öffentliche Auftragswesen Nr. 4734 vom 04.01.2002 eingeleitet, wobei der Gesamtbetrag auf einer Berechnung basiert, die den täglichen Höchstbetrag pro Person (inklusive Mehrwertsteuer) von 375 TL nicht überschreitet.

Von den 7 Angeboten, die für die Ausschreibung im Akademiezentrum Harput in Elazığ eingingen, wurden 4 als gültig erachtet. Somit wurde die Ausschreibung für 190 angehende Religionsbeauftragte über 210 Tage mit 3 Mahlzeiten pro Tag auf 325 TL (exklusive Mehrwertsteuer) festgelegt, was unter dem festgelegten Höchstbetrag von 375 TL pro Person liegt.

Andererseits wurde festgestellt, dass – obwohl es keinen Zusammenhang mit dem Inhalt des Berichts gibt – ein Foto des Präsidenten für Religionsangelegenheiten, Prof. Dr. Ali Erbaş, das während der Hadsch-Saison 2023 am 24. Juni 2023 in Mekka bei der Inspektion der Küche, in der die Mahlzeiten für die Pilger zubereitet wurden, aufgenommen wurde, verwendet wurde, um in der Öffentlichkeit ein negatives Bild zu erzeugen.

Unsere Behörde wird rechtliche Schritte gegen die verzerrte Berichterstattung der Zeitung einleiten.

Dies wird der Öffentlichkeit respektvoll mitgeteilt.“


Nachrichtenquelle: 12punto

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