DMM dementiert Behauptung über Zwangsverwaltung der Stadtverwaltung Istanbul: 'Nicht zutreffend'
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) hat auf die Behauptungen reagiert, dass die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) unter Zwangsverwaltung gestellt wurde. Das DMM erklärte, dass diese Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen.
Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wurde am 19. März im Rahmen von Ermittlungen wegen Finanzverbrechen und städtischer Konsensvereinbarungen festgenommen. İmamoğlu wurde heute inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt. Das DMM veröffentlichte nach der Inhaftierungsentscheidung eine Erklärung, in der es klarstellte, dass kein Zwangsverwalter anstelle von İmamoğlu ernannt wurde.
Insgesamt 48 Personen wurden inhaftiert, darunter der Bürgermeister von Şişli, Resul Emre Şahan, der Bürgermeister von Beylikdüzü, Murat Çalık, der Vorstandsvorsitzende der Medya A.Ş und Berater von İmamoğlu, Murat Ongun, der Präsident der Istanbuler Planungsagentur (İPA), Doç. Dr. Buğra Gökçe, sowie der stellvertretende Generalsekretär der İBB, Mahir Polat.
Nach den Inhaftierungen verbreiteten sich in den sozialen Medien Behauptungen, dass die İBB unter Zwangsverwaltung gestellt worden sei. Das DMM dementierte diese Behauptungen über seinen offiziellen Social-Media-Account.
In der vom DMM veröffentlichten Erklärung heißt es:
''Die Behauptung, die von einigen Social-Media-Konten verbreitet wurde, dass 'die Stadtverwaltung Istanbul unter Zwangsverwaltung gestellt wurde', ist nicht korrekt. Das Innenministerium hat erklärt, dass die Bürgermeister von Istanbul und Beylikdüzü aufgrund ihrer Inhaftierung als vorübergehende Maßnahme vom Dienst suspendiert wurden. Infolgedessen hat das Gouverneursamt Istanbul angekündigt, dass am Mittwoch, dem 26. März 2025, in den Gemeinderäten von Istanbul und Beylikdüzü ein stellvertretender Bürgermeister gewählt wird. Daher ist die Ernennung eines Zwangsverwalters für die betreffenden Gemeinden nicht zutreffend. Bitte schenken Sie unbegründeten Behauptungen, die darauf abzielen, die Öffentlichkeit zu manipulieren, keinen Glauben.''
Das DMM rief in seiner Erklärung dazu auf, unbegründeten Behauptungen keinen Glauben zu schenken, damit die Öffentlichkeit Zugang zu korrekten Informationen erhält.
Nachrichtenquelle: 12punto
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