DMM-Erklärung zu Brücken und Autobahnen stößt auf Kritik
Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat eine Erklärung zur Privatisierung von Brücken und Autobahnen abgegeben, die jedoch in der Öffentlichkeit auf Kritik stieß. Die Betonung der „Übertragung von Betriebsrechten“ löste Diskussionen aus.
Das von der AKP-Regierung eingerichtete Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation (DMM) hat Berichte über die Privatisierung von Bosporus-Brücken und Autobahnen mit einer tagelangen Verzögerung dementiert. Der Inhalt der Erklärung sorgte jedoch in der Öffentlichkeit für Diskussionen.
In der Stellungnahme des Zentrums hieß es: „Das Eigentum bleibt beim Staat, lediglich das Betriebsrecht kann an den Privatsektor übertragen werden.“ Diese Erklärung wurde in den sozialen Medien als „Verspottung des gesunden Menschenverstands der Bevölkerung“ kommentiert.
Der Ökonom İnan Mutlu reagierte auf die Erklärung mit den Worten: „Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat wieder einmal das Spiel durchschaut. Sie haben gesagt, dass wir nicht die Brücken und Autobahnen selbst verkaufen, sondern nur die Betriebsrechte.“
Die Erklärung des dem Kommunikationsdirektorat unterstellten Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation löste auch in den sozialen Medien zahlreiche kritische Reaktionen aus.
Nachrichtenquelle: 12punto
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