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Drastische Erhöhung der Verkehrsbußgelder diese Woche auf der TBMM-Agenda

Die Große Nationalversammlung der Türkei wird diese Woche den Gesetzesentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes beraten, der eine Erhöhung der Verkehrsbußgelder und wichtige Neuerungen vorsieht. Alle Augen sind darauf gerichtet, wie sich die neuen Regelungen auf den Alltag auswirken werden.

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Drastische Erhöhung der Verkehrsbußgelder diese Woche auf der TBMM-Agenda

Die Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei wird in der neuen Woche, die am Dienstag, dem 13. Januar, beginnt, an wichtigen Regelungen im Verkehrsbereich arbeiten, die die Bürger unmittelbar betreffen. Die Beratungen über den Gesetzesentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, dessen erste sechs Artikel in den vergangenen Wochen angenommen wurden, werden diese Woche fortgesetzt.

Zu den geplanten Änderungen gehört vor allem die Anhebung der Verkehrsbußgelder auf ein abschreckendes Niveau. Für Fahrzeughalter, die ihr Kennzeichen vorsätzlich verändern, dessen Lesbarkeit erschweren oder unleserlich machen, drohen hohe Geldstrafen von bis zu 140.000 TL. Zudem werden solche Fahrzeuge für 30 Tage aus dem Verkehr gezogen.

Für Fahrzeuge, die Güter befördern und ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 3.500 Kilogramm haben, sowie für Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit 17 oder mehr Sitzplätzen (einschließlich Fahrer) wird die Nutzung eines Fahrtenschreibers zur Pflicht. Auch für Taxis wird eine Taxameterpflicht eingeführt.

Fahrer, die innerhalb von Ortschaften die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreiten, müssen mit gestaffelten Strafen rechnen. Wer die zulässige Geschwindigkeit um 46-55 km/h überschreitet, muss den Führerschein für 30 Tage abgeben; bei einer Überschreitung um 56-65 km/h erhöht sich dieser Zeitraum auf 60 Tage. Bei Verstößen ab 66 km/h steigt die Dauer auf 90 Tage. Wer Fahrzeugen mit Vorrang keinen Platz macht, muss mit einem Bußgeld von 15.000 TL rechnen.

Für das Blockieren von Rettungswagen, Krankenwagen, Feuerwehrfahrzeugen und Fahrzeugen zur Waldbrandbekämpfung sind ein Bußgeld von 46.000 TL sowie ein Führerscheinentzug von 30 Tagen vorgesehen.

AUCH AGGRESSIVE FAHRER ERWARTEN ABSCHRECKENDE SANKTIONEN

Für Fahrer, die sich anderen Fahrzeugen im Straßenverkehr bewusst aggressiv nähern oder eine Bedrohung darstellen, werden die Strafen noch weiter verschärft. Wer sich derart verhält, muss ein Bußgeld von 180.000 TL zahlen, der Führerschein wird für 60 Tage eingezogen und das Fahrzeug kann bei Bedarf für 30 Tage aus dem Verkehr gezogen werden. Für Lärmbelästigung durch Fahrzeuge ist ein Bußgeld von 16.000 TL im Gespräch.

Führerscheine von Personen, die nach einem Rotlichtverstoß einen Verkehrsunfall verursachen, werden für zwei Monate eingezogen. Diese Fahrer müssen nach Ablauf der Strafe eine psychotechnische Untersuchung erfolgreich bestehen, um ihren Führerschein zurückzuerhalten.

Für Fahrer, die ohne triftigen Grund ein Mobiltelefon oder Kommunikationsgerät benutzen, ist ein Bußgeld von 5.000 TL geplant. Wer sich illegale Autorennen mit Kraftfahrzeugen liefert, muss 46.000 TL zahlen und verliert für zwei Jahre seinen Führerschein.

Darüber hinaus drohen Fahrern, die nach einem Verkehrsunfall mit Todesfolge oder Personenschaden den Unfallort ohne Genehmigung der zuständigen Behörden verlassen, Freiheitsstrafen zwischen 1 und 3 Jahren.

DICHTES PROGRAMM IN DEN AUSSCHÜSSEN

Auch die parlamentarischen Ausschüsse werden diese Woche ein intensives Programm verfolgen. Der Plan- und Haushaltsausschuss wird den Gesetzesentwurf zur Erhöhung der Mindestrenten prüfen. Unterdessen wird der Ausschuss für öffentliche Arbeiten, Wiederaufbau, Verkehr und Tourismus das Grundbuchgesetz und einige Gesetzesänderungen beraten, die Maßnahmen gegen hohe Nebenkosten in Wohnanlagen enthalten.

Die Finanzberichte und Tätigkeitsberichte des türkischen Vermögensfonds für das Jahr 2024 stehen ebenfalls auf der Tagesordnung des Plan- und Haushaltsausschusses. Der Unterausschuss für Kinderrechte innerhalb des Menschenrechtsausschusses wird den Bericht über die Risiken für Kinder in digitalen Umgebungen erörtern.

Im Laufe der Woche werden die politischen Parteien zudem ihre Fraktionssitzungen im Parlament abhalten.


Nachrichtenquelle: 12punto