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18 Jahre Haft für ehemaligen stellvertretenden Polizeichef

Das Gericht hat sein Urteil gegen vier Verdächtige verkündet, darunter der ehemalige stellvertretende Polizeichef von Edirne, Zeki Ağsakal, denen eine Beteiligung an einem Fall von Drogenschmuggel aus dem Ausland vorgeworfen wurde, der Gegenstand einer von der Generalstaatsanwaltschaft Edirne eingeleiteten Untersuchung war.

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18 Jahre Haft für ehemaligen stellvertretenden Polizeichef

In der zu dem Vorfall eingeleiteten Untersuchung hatte die Staatsanwaltschaft eine 30-jährige Haftstrafe für den Polizeichef gefordert.

Der ehemalige stellvertretende Polizeichef von Edirne, Zeki Ağsakal, wurde in dem Prozess, in dem er sich wegen Drogenhandels verantworten musste, zu 18 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt, während die anderen drei Angeklagten jeweils eine Freiheitsstrafe von 9 Jahren und 2 Monaten erhielten.

WAS WAR PASSIERT?

Am 18. November 2022 wurde bei einer Kontrolle durch Zollfahnder am Grenzübergang Pazarkule, der von Edirne nach Griechenland führt, in einem Kleintransporter mit dem Kennzeichen 34 FYE 532, der in die Türkei einreiste, aufgrund eines Verdachtsmoments ein Versteck entdeckt, in dem 13 Kilo und 250 Gramm Cannabis sichergestellt wurden.

Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Edirne geführten Ermittlungen wurden Ahmet Uygur, Serkan Aydoğu und Birol Eroğlu wegen der Drogen festgenommen. Der damalige stellvertretende Polizeichef von Edirne, Zeki Ağsakal, der den Drogenhändlern geholfen haben soll, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen.

Es wurde behauptet, dass der Angeklagte Serkan Aydoğdu in 180 Transaktionen insgesamt 643.000 TL an Zeki Ağsakal überwiesen habe.

Der Staatsanwalt führte in seinem Plädoyer folgende Punkte zu Ağsakal an:

"Die Ermittlungen wurden aufgrund der Aussagen des Angeklagten Birol Eroğlu ausgeweitet. Es wurde festgestellt, dass die Angeklagten Serkan Aydoğdu und Zeki Ağsakal auf Kameraaufzeichnungen gemeinsam in der Provinz Edirne zu sehen waren. Durch physische Überwachung wurde zudem ermittelt, dass die Angeklagten an verschiedenen Orten in Edirne gemeinsam saßen und sich unterhielten. Ebenfalls aufgrund der Aussagen des Angeklagten Birol wurde bei den Nachforschungen festgestellt, dass der Angeklagte Serkan Aydoğdu Geld über Angehörige von Birol an diesen gesendet hatte, um es an Birol Eroğlu weiterzuleiten. Zudem wurde festgestellt, dass der Angeklagte Serkan Aydoğdu in 180 Transaktionen 643.000 TL an den Angeklagten Zeki Ağsakal überwiesen hatte. Durch Zeugenaussagen wurde bewiesen, dass das Fahrzeug, in dem der Angeklagte Birol mit den Drogen gefasst wurde, zuvor von Zeki Ağsakal beschafft worden war und dass Zeki Ağsakal nach der Festnahme von Birol versuchte, diesem einen Anwalt zu vermitteln", wurde erneut verlesen.

In dem Verfahren vor dem 1. Schwurgericht Edirne legte der Staatsanwalt sein Plädoyer zur Sache gegen die Angeklagten dar. An der Verhandlung nahmen die inhaftierten Angeklagten sowie der unter Hausarrest stehende Zeki Ağsakal teil.

Zeki Ağsakal wies in seiner Verteidigung die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück und beantragte einen Freispruch.

Auch der Anwalt von Ağsakal beantragte den Freispruch seines Mandanten mit der Begründung, dass keine konkreten Beweise für die Vorwürfe vorlägen. Zeki Ağsakal wurde wegen des Delikts der 'unerlaubten Herstellung, Einfuhr oder Ausfuhr von Betäubungsmitteln oder psychotropen Substanzen' zu 18 Jahren und 4 Monaten Haft verurteilt.

Die anderen Angeklagten, Ahmet Uygur, Serkan Aydoğu und Birol Eroğlu, profitierten von den Bestimmungen zur tätigen Reue, wurden zu jeweils 9 Jahren und 2 Monaten Haft verurteilt und unter Auflagen der polizeilichen Meldepflicht aus der Haft entlassen."


Nachrichtenquelle: İHA

Anhörung Edirne Zoll Haftstrafe Gericht Grenzübergang Polizei