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Eilmeldung: 2 Gebäude in Istanbul-Fatih eingestürzt! 1 Leiche geborgen

Im Istanbuler Stadtteil Fatih sind zwei Gebäude eingestürzt. AFAD-Teams wurden zum Einsatzort entsandt. Das Gouverneursamt Istanbul gab zunächst an, die Gebäude seien aufgrund einer Erdgasexplosion eingestürzt. Nach den Arbeiten der Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wurde eine Leiche aus den Trümmern geborgen und 10 Personen, darunter eine schwer verletzte, konnten gerettet werden. Es wurde bekannt gegeben, dass am Einsatzort keine Anzeichen für ein Erdgasleck oder eine Explosion gefunden wurden.

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Eilmeldung: 2 Gebäude in Istanbul-Fatih eingestürzt! 1 Leiche geborgen

Im Stadtteil Ayvansaray im Istanbuler Bezirk Fatih sind nach einer mutmaßlichen Erdgasexplosion zwei Gebäude eingestürzt.

Nach dem Vorfall gab es eine Stellungnahme des Gouverneursamtes Istanbul.

In der Erklärung des Gouverneursamtes heißt es:

"Am Sonntag, den 22.03.2026, gegen 12.00 Uhr ereignete sich in einem Gebäude in der Ebe-Straße im Stadtteil Ayvansaray im Bezirk Fatih eine Explosion. Nach ersten Erkenntnissen stürzten nach der Explosion, die vermutlich durch Erdgas verursacht wurde, zwei angrenzende Gebäude ein.

Zahlreiche AFAD-, Feuerwehr- und Rettungsteams wurden zum Einsatzort entsandt und mit den Such- und Rettungsarbeiten begonnen.

Die Arbeiten der Teams dauern an; von den 5 Personen, die unter den Trümmern vermutet wurden, konnten 3 von den Einsatzkräften gerettet und in Krankenhäuser gebracht werden. Die Such- und Rettungsarbeiten für die 2 noch unter den Trümmern befindlichen Personen dauern an."

Die Ursache für den Einsturz der Gebäude wird als Erdgasexplosion bewertet.

STELLUNGNAHME VON DAVUT GÜL

Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, gab bekannt, dass nach dem Einsturz 9 Personen unter den Trümmern lagen. Er erklärte, dass 7 von ihnen aus den Trümmern geborgen und in Krankenhäuser gebracht wurden.

Die Erklärungen von Gül lauten wie folgt:

"Es ereignete sich eine Explosion, die zunächst als erdgasbedingt eingestuft wurde. Infolge der Explosion kam es zum Einsturz von zwei Häusern, eines davon zweistöckig, das andere einstöckig. Nach ersten Erkenntnissen lagen insgesamt 9 Personen unter den Trümmern. Bisher wurden 7 Personen in Krankenhäuser gebracht. Eine Person wurde gefunden, sie wird in Kürze geborgen. Die Such- und Rettungsarbeiten für die andere Person dauern an. Unsere Verletzten sind nicht in Lebensgefahr."

Nach neuesten Informationen wurden 9 Personen aus den 2 eingestürzten Gebäuden geborgen.

Die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) hat eine Erklärung zu dem Vorfall abgegeben.

In der Erklärung heißt es:

'Bei den in der Region durchgeführten Lecksuch- und Messarbeiten wurden keinerlei Anzeichen für Erdgas gefunden.

Nach dem Vorfall, der sich am 22.03.2026 um 12:14 Uhr in der Eğrikapı-Straße im Stadtteil Ayvansaray im Bezirk Fatih ereignete, sind unsere İGDAŞ-Teams schnell zum Einsatzort geeilt.

Bei ersten Feststellungen wurde festgestellt, dass die Gebäude mit den Nummern 28, 30 und 32 vollständig eingestürzt sind; bei den Messungen am Einsatzort wurde kein Erdgasaustritt festgestellt. Gegen mögliche Risiken wurde die Erdgasversorgung der betroffenen Gebäude und der umliegenden Strukturen über die Hausanschlusskästen unterbrochen; zudem wurde das Leitungsventil in der Region als Sicherheitsmaßnahme geschlossen.

KEINE ILLEGALE NUTZUNG FESTGESTELLT

Zu den Aussagen der Bürger zum Zeitpunkt des Vorfalls gibt es unterschiedliche Angaben; während einige Personen angaben, das Gebäude sei von selbst eingestürzt, wurde in anderen Aussagen die Möglichkeit einer Explosion geäußert. Es wurde zudem festgestellt, dass die betreffenden Gebäude ohne jegliche ingenieurtechnische Planung errichtet wurden.

Im Rahmen der technischen Untersuchungen wurden die Notrufe der letzten zwei Jahre für die betreffenden Adressen detailliert geprüft; es wurden keine Meldungen über Gasgeruch, Explosionen oder Schäden an der Installation in Wohnungen, Treppenhäusern oder an Zählern gefunden. Zudem wurden bei den in der Region durchgeführten Lecksuch- und Messarbeiten keinerlei Anzeichen für Erdgas gefunden.

ANDERE MÖGLICHKEITEN MÜSSEN GEPRÜFT WERDEN

Bei der Prüfung der Abonnement- und Verbrauchsdaten wurde festgestellt, dass die Gasverbrauchswerte innerhalb der üblichen Grenzen lagen und nicht auf eine anormale Situation hindeuteten. Andererseits gibt es für das eingestürzte Gebäude mit der Nummer 32 kein Erdgasabonnement, weshalb die Möglichkeit der Nutzung anderer Energiequellen im Rahmen möglicher Szenarien von den zuständigen Institutionen geprüft wird.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nach derzeitigem Erkenntnisstand die Wahrscheinlichkeit, dass der Vorfall durch ein Erdgasleck oder eine Explosion verursacht wurde, als gering eingestuft wird. Die genaue Ursache des Vorfalls wird jedoch erst nach detaillierten technischen Untersuchungen, die in Koordination aller zuständigen Institutionen durchgeführt werden, geklärt sein.'


Nachrichtenquelle: 12punto