Eilmeldung: Justizminister Akın Gürlek äußert sich zur Live-Übertragung des IMM-Prozesses!
Justizminister Akın Gürlek erklärte zur Debatte über eine Live-Übertragung des Prozesses gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (IMM): „Für eine Live-Übertragung ist eine Gesetzesänderung erforderlich. Nach unserer derzeitigen Gesetzgebung ist eine Live-Übertragung nicht möglich. Sollte sich das Gesetz jedoch ändern, könnte eine Live-Übertragung erfolgen.“
Justizminister Akın Gürlek äußerte sich vor der Fraktionssitzung der AKP im türkischen Parlament gegenüber Journalisten.
„DERZEIT IST EINE LIVE-ÜBERTRAGUNG NICHT MÖGLICH“
Auf die Frage nach der Forderung des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli, die Verhandlungen live zu übertragen, antwortete Gürlek: „Für eine Live-Übertragung ist eine Gesetzesänderung erforderlich. Nach unserer derzeitigen Gesetzgebung ist eine Live-Übertragung nicht möglich. Sollte sich das Gesetz jedoch ändern, könnte eine Live-Übertragung erfolgen.“
„GERICHTSSÄLE SIND KEINE POLITISCHE ARENA“
Bezüglich der Auseinandersetzung zwischen dem angeklagten IMM-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu und dem vorsitzenden Richter an den ersten beiden Verhandlungstagen sagte Gürlek: „Gerichtssäle sind keine politische Arena. Hier kann keine politische Show abgezogen werden. In Gerichtssälen wird ausschließlich Recht gesprochen.“
„JEDER HAT DEN STATUS EINES ANGEKLAGTEN“
Zu der Tatsache, dass der vorsitzende Richter Ekrem İmamoğlu mit „Angeklagter Ekrem“ ansprach, äußerte sich Gürlek wie folgt:
„Der Status oder die Aufgaben von Personen sind nicht von Bedeutung. Jeder hat den Status eines Angeklagten. Deshalb wird juristisch der Begriff ‚Angeklagter‘ verwendet. Wenn Richter und Staatsanwälte in Gerichtssälen jemanden ansprechen, sagen sie ‚Angeklagter Mehmet, Angeklagter Ali, Angeklagter Ekrem‘. Sie sprechen niemanden mit ‚Bürgermeister‘ oder ‚sehr geehrter Direktor‘ an.“
Die Erklärungen von Gürlek im Wortlaut:
„Für eine Live-Übertragung ist eine Gesetzesänderung erforderlich. Nach unserer derzeitigen Gesetzgebung ist eine Live-Übertragung nicht möglich. Sollte sich das Gesetz jedoch ändern, könnte eine Live-Übertragung erfolgen.
Gerichtssäle sind keine politische Arena. Hier kann keine politische Show abgezogen werden. In Gerichtssälen wird ausschließlich Recht gesprochen. Der Status oder die Aufgaben von Personen sind nicht von Bedeutung. Jeder hat den Status eines Angeklagten. Deshalb wird juristisch der Begriff ‚Angeklagter‘ verwendet. Wenn Richter und Staatsanwälte in Gerichtssälen jemanden ansprechen, sagen sie ‚Angeklagter Mehmet, Angeklagter Ali, Angeklagter Ekrem‘. Sie sprechen niemanden mit ‚Bürgermeister‘ oder ‚sehr geehrter Direktor‘ an.
Gemäß Artikel 138 unserer Verfassung urteilen Gerichte im Namen der türkischen Nation. Während des Gerichtsverfahrens darf niemand den Gerichten Vorschläge, Anweisungen oder Befehle erteilen. Es gibt hier definitiv keine Begrüßungsreden. Es gibt ein Verfahren, und gemäß diesem Verfahren wird vom Richtergremium festgelegt, wann jeder Angeklagte seine Verteidigung vorbringt.
Man sollte die Gerichtssäle nicht diskreditieren. Dort wird keine politische Show geduldet. Kein Gericht lässt sich von Äußerungen beeinflussen. Es entscheidet auf der Grundlage der Beweise in der Akte.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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