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Eilmeldung... Minister Kacır nimmt TÜSİAD ins Visier! 'Wenn das Ziel dieser Reden darin besteht, die Politik zu beeinflussen...'

Während die Ermittlungen gegen den Vorsitzenden des TÜSİAD-Hochbeirats, Mehmet Ömer Arif Aras, weiterhin für Schlagzeilen sorgen, hat Industrieminister Mehmet Fatih Kacır die Führungskräfte von TÜSİAD scharf kritisiert.

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Eilmeldung... Minister Kacır nimmt TÜSİAD ins Visier! 'Wenn das Ziel dieser Reden darin besteht, die Politik zu beeinflussen...'

Industrie- und Technologieminister Mehmet Fatih Kacır äußerte sich in einer Live-Sendung zu aktuellen Themen.

In der Sendung von Hakan Çelik auf CNN Türk nahm Kacır den Industrieverband TÜSİAD ins Visier.

Kacır reagierte auf die Äußerungen während der TÜSİAD-Generalversammlung am 13. Februar und erklärte: „Wenn das Ziel dieser Reden darin besteht, die Politik zu beeinflussen, dann sind diese Zeiten vorbei, längst vorbei. Unter der Führung unseres Präsidenten ist die Ära der Vormundschaft beendet“.

Kacır forderte TÜSİAD auf, „nationale Vorhaben zu unterstützen“ und fügte hinzu: „Unsere Erwartung an TÜSİAD ist, dass sie Arbeit leisten, die einen Mehrwert schafft.“

Kacırs Erklärungen im Wortlaut:

Die Versammlung von TÜSİAD fand im Beisein unseres Präsidenten statt, und wir haben uns die dort gehaltenen Reden im Nachhinein angesehen. Es wurden einige Erklärungen abgegeben. Ich habe diese Äußerungen in Form von Videoausschnitten gesehen. Es ist nicht sachgerecht, sich aufgrund von Ausschnitten in sozialen Medien und digitalen Kanälen ein Urteil zu bilden.

„WENN DAS ZIEL DIESER REDEN DARIN BESTEHT, DIE POLITIK ZU BEEINFLUSSEN, DANN SIND DIESE ZEITEN VORBEI"

Ich habe mit Bedauern festgestellt, dass wir Besuche in 10.000 Kilometern Entfernung gemacht haben und dort die Resonanz auf die Schritte der Türkei sehen konnten. Sie sagten, sie seien stolz auf unseren Erfolg bei diesem Vorstoß. Die Menschen 10.000 Kilometer entfernt sind stolz auf euren Erfolg. Der Industrieverband hingegen macht leider durchweg pessimistische und hoffnungslose Reden. Wenn das Ziel dieser Reden darin besteht, die Politik zu beeinflussen, dann sind diese Zeiten vorbei, längst vorbei. Unter der Führung unseres Präsidenten ist die Ära der Vormundschaft beendet. Wenn das Ziel dieser Reden die Wirtschaft ist, dann müssen wir alle gemeinsam für die volle Unabhängigkeit arbeiten. Woher kommt die Türkei und wo steht sie heute? Wir sind das Land, das von China bis in die Mitte Europas die größte Anzahl an Produkten am wettbewerbsfähigsten exportiert. Ich lege ihnen nahe, von Pessimismus und Hoffnungslosigkeit abzulassen. Wir diskriminieren niemanden. Die Welt ist in eine Ära eingetreten, in der nichts mehr so ist wie früher. Jeder verfolgt täglich, was auf der Welt passiert; die Globalisierung wird aufgegeben. Jedes Land konkurriert darum, die Produktion in das eigene Land zu holen. In einer solchen Zeit muss man in einem enormen Wettbewerb stehen. Unsere Tür steht jedem Unternehmer, der investieren möchte, jederzeit offen.

WAS WAR PASSIERT?

Die Reden auf der Generalversammlung des Verbandes der türkischen Industriellen und Unternehmer (TÜSİAD) am gestrigen Tag (13. Februar) hatten für Aufsehen gesorgt.

TÜSİAD-Präsident Orhan Turan kritisierte die Wirtschaftsführung und betonte, dass der Kampf gegen die Inflation beschleunigt werden müsse. Turan unterstrich die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit: „Wenn das Vertrauen in das Recht schwindet, breiten sich Misstrauen, Unsicherheit und Instabilität überall aus. Es entsteht ein systemisches Risiko. Auch wenn man den Tag retten kann, ist das Morgen in Gefahr.“

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In der Präsentation von TÜSİAD mit dem Titel „Außergewöhnliche Ereignisse im politischen Leben“ äußerte sich auch der Vorsitzende des TÜSİAD-Hochbeirats, Ömer Aras, kritisch. Aras sprach in seiner Rede die Verhaftung des Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, die Einleitung von Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, die Verhaftung der Managerin Ayşe Barım im Zusammenhang mit den Gezi-Park-Protesten wegen angeblicher „Monopolbildung“, die Verhaftung des Chefredakteurs von HALK TV, Suat Toktaş, sowie die aus der Armee entlassenen jungen Leutnants an.

Diese Worte der TÜSİAD-Führung stießen auf Kritik aus dem Regierungslager.

Justizminister Yılmaz Tunç bezeichnete die Erklärungen des TÜSİAD-Hochbeiratsvorsitzenden Ömer Aras als „rein ideologisch und politisch motiviert“.

Die Erklärungen der TÜSİAD-Führung fanden am 14. Februar breiten Raum in den Schlagzeilen der Zeitungen. Die regierungsnahen Medien hatten TÜSİAD ins Visier genommen.

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Später wurden Ermittlungen gegen den TÜSİAD-Hochbeiratsvorsitzenden Aras eingeleitet.

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Nachrichtenquelle: 12punto

TÜSİAD Industrie- und Technologieminister Mehmet Fatih Kacır