Ein weiterer Fall von Gewalt im Gesundheitswesen: Herzstillstand bei angegriffenem Arzt
Im Bezirk Bodrum in der Provinz Muğla erlitt ein Hausarzt nach einem Angriff durch einen Patienten einen Herzstillstand. Der Arzt, dessen Herz wieder zum Schlagen gebracht wurde, wird derzeit im Krankenhaus behandelt.
Im Bezirk Bodrum in der Provinz Muğla wurde ein Arzt im Gesundheitszentrum in der Cumhuriyet Caddesi im Ortsteil Ortakent von Angehörigen eines Patienten angegriffen.
Der Arzt erlitt einen Herzstillstand und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
E.S. (55), der aus Istanbul zu Besuch in Bodrum war, brachte seinen Bruder Ö.A.S. (48) wegen hohem Fieber in das Gesundheitszentrum. Anschließend betrat E.S. gemeinsam mit seinem Bruder das Behandlungszimmer von Dr. Mustafa Hürkal Tezvar (61). Obwohl der Arzt empfahl, ein Krankenhaus aufzusuchen, bestand E.S. darauf, im Gesundheitszentrum behandelt zu werden.
E.S. würgte Dr. Mustafa Gürkan Tezvar während des Angriffs. Mitarbeiter des Gesundheitszentrums, die den Lärm hörten, griffen ein. Nach dem Angriff erlitt der Arzt einen Herzstillstand; die Mitarbeiter des Zentrums leisteten Erste Hilfe und konnten sein Herz wieder zum Schlagen bringen.
Es wurde bekannt, dass sich der Arzt, der von den 112-Notfallteams ins Krankenhaus gebracht wurde, in Lebensgefahr befindet. Zudem wurde bekannt, dass der Arzt bereits zuvor an einer Herzerkrankung litt. E.S. und sein Bruder Ö.A.S. wurden im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen und zur Aussage auf die Polizeiwache gebracht.
STELLUNGNAHME DES GESUNDHEITSMINISTERIUMS ZU DEM ANGEGRIFFENEN ARZT
Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass die Behandlung des Hausarztes Dr. Mustafa Hürkal, der im Bezirk Bodrum in Muğla Opfer von Gewalt wurde, auf der Intensivstation fortgesetzt wird.
In der Erklärung des Ministeriums wurde die Entschlossenheit im Kampf gegen Gewalt gegen Mitarbeiter im Gesundheitswesen betont: „Der Hausarzt Dr. Mustafa Hürkal Tezvar, der im Bezirk Bodrum in Muğla während der Ausübung seines Dienstes Opfer von Gewalt wurde, wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Behandlung unseres Arztes auf der Intensivstation dauert an.
Wir akzeptieren die Gewalt gegen unsere Ärzte, Krankenschwestern und das gesamte in unseren Krankenhäusern tätige Personal keinesfalls. Wir werden diesen Kampf entschlossen fortführen“, hieß es.
Nachrichtenquelle: 12punto
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