Er hatte seiner Mutter den Kopf abgeschnitten und auf die Straße geworfen! Urteil gegen den Täter gefallen
Ali Sayan, der in Istanbul-Bağcılar seiner Mutter den Kopf abschnitt und diesen auf die Straße warf, wurde zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen „vorsätzlicher Tötung eines Verwandten in aufsteigender Linie“ zu lebenslanger Haft und wegen „vorsätzlicher Gefährdung der allgemeinen Sicherheit“ zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten.
Bei dem Vorfall, der sich am 25. September 2022 in Bağcılar ereignete, hatte der 28-jährige Ali Sayan seine 58-jährige Mutter Havva Sayan mit 13 Messerstichen getötet. Sayan hatte anschließend Hände, Füße und den Kopf seiner Mutter abgetrennt. Nachdem er den Kopf seiner Mutter Passanten gezeigt hatte, warf er ihn vom Balkon. Das Urteil im Prozess gegen den inhaftierten Ali Sayan wurde nun verkündet. Bei der Verhandlung vor dem 2. Schwurgericht von Bakırköy war ein Anwalt des Ministeriums für Familie und soziale Dienste anwesend. Der Angeklagte wurde per Videoübertragung (SEGBİS) zur Verhandlung zugeschaltet.

Auf die Frage nach seinem letzten Wort sagte der Angeklagte Ali Sayan: „Ich habe die Tat nicht vorsätzlich begangen.“ Nach dem letzten Wort des Angeklagten verkündete das Gericht das Urteil und verurteilte Ali Sayan wegen „vorsätzlicher Tötung eines Verwandten in aufsteigender Linie“ zu lebenslanger Haft sowie wegen „vorsätzlicher Gefährdung der allgemeinen Sicherheit“ zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten.
AUS DER ANKLAGESCHRIFT
In der von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy erstellten Anklageschrift wurde mitgeteilt, dass laut einem Bericht des Instituts für Rechtsmedizin in den nach der Tat entnommenen Blut- und Urinproben des Angeklagten Ali Sayan, der wegen des Mordes an seiner Mutter Havva Sayan vor Gericht stand, Substanzen nachgewiesen wurden.
In der Anklageschrift wurde zudem festgehalten, dass am Körper des Opfers Havva Sayan laut dem Bericht des Instituts für Rechtsmedizin 13 Verletzungen durch Stich- und Schnittwaffen festgestellt wurden, von denen 8 tödlich waren.
Für Ali Sayan war wegen „vorsätzlicher Tötung eines Verwandten in aufsteigender Linie aus niederen Beweggründen oder unter Qualen“ sowie „vorsätzlicher Gefährdung der allgemeinen Sicherheit“ eine lebenslange Haftstrafe sowie eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 3 Jahren gefordert worden.
Nachrichtenquelle: İHA
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