Er wurde gelyncht, weil er nicht eingriff, als ein Mann seine Frau schlug: Ich bin zu 60 Prozent schwerbehindert, selbst wenn er meine Tochter schlagen würde, könnte ich nicht aufstehen
Es wurde bekannt, dass der Bürger, der in den sozialen Medien kritisiert wurde, weil er am 16. August im Bezirk Akhisar in Manisa nicht eingriff, als ein Mann seine schwangere Frau schlug, zu 60 Prozent schwerbehindert ist und ein Lähmungsrisiko besteht.
Die Bilder eines Mannes, der in Manisa mitten auf der Straße mit einer Eisenstange auf seine Frau einschlug und Gewalt ausübte, waren in den sozialen Medien zum Gesprächsthema geworden. Nachdem sich die besagten Aufnahmen in kurzer Zeit verbreitet hatten, wurde der Tatverdächtige, der seine Frau mitten auf der Straße misshandelt hatte, festgenommen.
Darüber hinaus löste es in den sozialen Medien große Empörung aus, dass niemand eingriff, während der schlagende Ehemann seine Frau misshandelte, und eine Person die Szene im Sitzen beobachtete.
ES WURDE BEKANNT, DASS ER ZU 60 PROZENT SCHWERBEHINDERT IST
Es stellte sich heraus, dass der Bürger, der gelyncht wurde, weil er nicht in den Vorfall eingriff, behindert ist. Es wurde bekannt, dass Erkan Çiftçi, der in den sozialen Medien gelyncht und mit beleidigenden Kommentaren überzogen wurde, aufgrund einer Wirbelsäulenerkrankung zu 60 Prozent schwerbehindert ist und an Morbus Bechterew leidet. Çiftçi erklärte, dass er sich durch die Kommentare in den sozialen Medien belästigt fühle, und schilderte die Geschehnisse.
Çiftçi sagte dazu Folgendes:
„Ich leide an rheumatoider Arthritis. Das betrifft auch das Rückenmark. Unsere Bewegungen sind sehr eingeschränkt. Ich leide seit meinem 14. Lebensjahr an dieser Krankheit. Ich ertrage dieses Leiden seit 34 Jahren. Wir sind seit einem Monat hier. Mein Stuhl ist hier auch anders. Ich muss aufrecht sitzen.“
'SELBST WENN ER MEINE TOCHTER SCHLAGEN WÜRDE, KÖNNTE ICH NICHT AUFSTEHEN'
Am Tag des Vorfalls saß ich hier und schaute in Richtung der gegenüberliegenden Straße. Während ich auf die Straße schaute, waren der Mann und die Frau dort zusammen. Die Frau fing an zu schreien. Als sie in diese Richtung kam, machte sie ständig Bewegungen. Als der Mann auf sie zulief, sagte sie: ‚Bruder, rettet mich‘. Sie rannte auf mich zu. Ich sah, wie die Frau am Boden lag und der Mann ständig auf sie einschlug. Wir können nicht aufstehen. Die Leute wissen nicht, in welcher Verfassung wir sind. Es wird nicht dementsprechend beurteilt. Sie lynchen mich übermäßig. Man sollte fragen, warum er nicht aufsteht. Wir alle haben eine Mutter. Ich habe eine 21-jährige Tochter; selbst wenn er sie schlagen würde, könnte ich nicht aufstehen. Bei mir besteht das Risiko einer Lähmung.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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