Erdbeben in der Ägäis lösen Maßnahmen aus: Sirenensystem in Izmir installiert
Die Katastrophenschutzbehörde AFAD hat neue Maßnahmen angekündigt, nachdem die als Erdbebenschwarm auftretenden Aktivitäten in der Ägäis die Sorge geweckt haben, dass die Auswirkungen eines möglichen schweren Erdbebens, Tsunamis oder Vulkanausbruchs bis in die Türkei reichen könnten.
Die Ägäis ist Schauplatz ununterbrochener Erschütterungen. Die AFAD teilte mit, dass die Auswirkungen eines möglichen schweren Erdbebens, Tsunamis oder Vulkanausbruchs infolge der als Erdbebenschwarm auftretenden Aktivitäten in der Ägäis bis in die Türkei reichen könnten. Es wurde bekannt gegeben, dass mobile Sirenensysteme nach Izmir, Muğla und Aydın entsandt wurden.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass seit Beginn der verstärkten seismischen Aktivität ein Gremium gebildet wurde, das sich aus dem AFAD-Erdbebenbeirat, der Generaldirektion für Mineralforschung und Exploration (MTA), der Generaldirektion für Meteorologie, dem Kandilli-Observatorium und dem Erdbebenforschungsinstitut sowie Wissenschaftlern zusammensetzt, um das Ereignis kontinuierlich aus verschiedenen Perspektiven zu verfolgen.
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass mobile Sirenensysteme nach Izmir, Aydın und Muğla entsandt wurden, um die Bevölkerung in der Region bei möglichen Tsunamis und in Notfällen zu warnen, heißt es weiter:
"Das bestehende System, das bei möglichen Notfällen SMS-Nachrichten an die Bürger über das Nachrichtenübermittlungs- und Verbreitungssystem senden kann, wurde in Bereitschaft versetzt. Den Gouvernoraten von Izmir, Aydın und Muğla wurde zusätzliches Personal und Ausrüstung von den AFAD-Provinzdirektionen Ankara, Antalya, Bursa, Diyarbakır, Sivas und Samsun zugewiesen. Das Tsunami-Warnsystem des Kandilli-Observatoriums und Erdbebenforschungsinstituts wurde mit dem AFAD-Katastrophenmanagement- und Entscheidungsunterstützungssystem (AYDES) integriert. Auf diese Weise kann eine eingehende Tsunami-Warnung direkt an alle AYDES-Nutzer und die Bürger in der Region weitergeleitet werden."
Nachrichtenquelle: 12punto
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