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Erdoğan bewahrt Schweigen zur absoluten Nichtigkeit!

Präsident Erdoğan betonte auf einem Gipfel in Istanbul die Rolle der Türkei im Bereich Energie und natürliche Ressourcen und erklärte, dass Regionen, die früher mit Terror in Verbindung gebracht wurden, nun zu Zentren für Investitionen und Produktion geworden seien. Auf die Entscheidung zur „absoluten Nichtigkeit“ (mutlak butlan) bezüglich der CHP ging er in seiner Rede nicht ein.

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Erdoğan bewahrt Schweigen zur absoluten Nichtigkeit!

Präsident und Vorsitzender der AK-Partei, Recep Tayyip Erdoğan, hielt eine Rede auf dem 2. Gipfel für natürliche Ressourcen in Istanbul. Während Erdoğan keine Bewertung zu der in den letzten Tagen diskutierten Entscheidung zur „absoluten Nichtigkeit“ bezüglich der CHP abgab, stellte er in seiner Rede vor allem die Entwicklungen und Investitionen im türkischen Energiesektor in den Vordergrund.

Erdoğan erklärte, dass die Türkei kein Land mehr sei, das mit Terror assoziiert werde, und dass die Städte dank der Investitionen einen schnellen Aufschwung erlebten. Er äußerte sich dazu wie folgt: „Während sich der dunkle Schatten des Terrors zurückzieht, erholen sich die Städte rasch.“

Erdoğan wies auf die Bedeutung der geografischen Lage der Türkei hin und betonte, dass das Land ein zentraler Knotenpunkt für Energie und Transport sei. „Die Türkei ist die stärkste Brücke. Sie ist ein Transit- und Kreuzungspunkt. Die jüngsten Krisen in unserer Region haben diese Eigenschaft der Türkei bestätigt. Die Türkei hat sich sowohl als zuverlässiger Partner beim Energietransport als auch als Schlüsselakteur für den Frieden hervorgetan“, sagte er.

Erdoğan, der argumentierte, dass die Türkei eine entscheidende Rolle bei der Sicherheit und Versorgung mit Energieressourcen spiele, sagte: „Die Gewährleistung eines sicheren, stabilen und kostengünstigen Transports von Energieressourcen ist genauso wichtig wie der Besitz der Ressourcen selbst. Die Unverzichtbarkeit der Türkei in diesem Prozess ist ebenfalls deutlich geworden.“

Erdoğan erläuterte, dass seit Beginn der Amtszeit der AK-Partei-Regierung bedeutende Fortschritte im Energiesektor erzielt wurden. Er berichtete, dass die Kapazität für den Erdgasimport von 90 Millionen Kubikmetern auf 495 Millionen Kubikmeter erhöht wurde und Erdgas aus verschiedenen Ländern über diverse Pipelines bezogen werde. Zudem betonte er, dass die Türkei durch Investitionen in LNG- und FSRU-Anlagen sowie in die Speicherinfrastruktur zu einem der führenden Energiezentren Europas geworden sei.

Erdoğan wies auch auf Bohr- und Explorationsaktivitäten hin und sagte: „Mit dem Motto, dass nur diejenigen finden, die suchen, haben wir in 10 Jahren sehr ernsthafte Investitionen getätigt. Wir haben Explorationsaktivitäten mit unseren eigenen Schiffen und Ausrüstungen durchgeführt. Mit unserem Bohrschiff Fatih haben wir die größte Entdeckung in der Geschichte unserer Republik gemacht. Im Gasfeld Sakarya haben wir eine tägliche Produktion von 9,5 Millionen Kubikmetern erreicht. Wir werden diese auf 20 Millionen Kubikmeter steigern. Wir werden den Bedarf von 8 Millionen Haushalten aus dem Schwarzen Meer decken.“

Erdoğan merkte an, dass die Schritte der Türkei bei der Erdgas- und Ölproduktion zur Energiesicherheit des Landes beitragen, und erklärte, dass die Ölentdeckung in Gabar die größte in der Geschichte der Republik sei. Die daraus gewonnene Produktion mache 44 Prozent der inländischen Ölproduktion aus.

Erdoğan kündigte an, dass in Diyarbakır Forschungs- und Produktionsarbeiten in neuen Feldern geplant seien und dass die Bohraktivitäten in Somalia und Pakistan fortgesetzt würden.

Erdoğan erklärte, dass die Türkei durch den Besitz eines Großteils der weltweiten Borreserven sowie durch die in Eskişehir gefundenen Reserven an Seltenen Erden auch im Bergbausektor hervorsteche. Er fügte hinzu, dass bei der Produktion von Lithiumcarbonat erste Ergebnisse erzielt wurden und die Errichtung einer Industrieanlage mit einer Kapazität von 600 Tonnen pro Jahr angestrebt werde.

Erdoğan wies darauf hin, dass kritische Bodenschätze ebenso strategisch geworden seien wie Energie, und betonte, dass die Türkei in diesem Bereich nicht nur Zuschauer, sondern ein Akteur sein wolle, der die Regeln mitbestimmt. „Wir haben in den letzten 23 Jahren das Fundament dafür sehr solide vorbereitet. Dank des Klimas von Vertrauen und Frieden, das wir geschaffen haben, haben wir mit dem Kernkraftwerk Mersin Akkuyu in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet. Auch im Bereich der sauberen Energie haben wir die größten Projekte unserer Geschichte umgesetzt“, sagte er.

Der Präsident betonte, dass man die natürlichen Ressourcen des Landes weiterhin so effizient wie möglich nutzen werde, und fügte hinzu, dass die vollständige Unabhängigkeit im Energiebereich ihr „Kızıl Elma“ (roter Apfel/höchstes Ziel) sei und man auf dieses Ziel zusteuere.


Nachrichtenquelle: 12punto

Recep Tayyip Erdoğan