Erdoğan korrigiert: Aufenthaltserlaubnis verweigert
Der japanische YouTuber Yoshi Enomoto, der seit sieben Jahren in der Türkei lebt, gab bekannt, dass sein Antrag auf Aufenthaltserlaubnis abgelehnt wurde und er in sein Heimatland zurückkehren muss. Yoshi hatte zuvor ein von Erdoğan falsch zitiertes japanisches Sprichwort korrigiert.
Der Social-Media-Phänomen Yoshi Enomoto musste nach sieben Jahren in der Türkei eine schwere Entscheidung treffen, nachdem sein Antrag auf Aufenthaltserlaubnis abgelehnt wurde. In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto sagte der japanische YouTuber: "Ich muss die Türkei verlassen, in der ich seit sieben Jahren lebe und die ich als meine Heimat betrachte." Yoshi drückte seine Liebe zum türkischen Volk aus und fügte hinzu: "Liebe ist so etwas; selbst wenn man liebt, funktioniert es nicht, wenn man nicht geliebt wird. Ich danke allen, die mich materiell und ideell unterstützt haben. Ich bin sehr traurig, ich weine, aber ich bin immer noch verliebt. Es lebe die Türkei."
"MEINE 7 JAHRE WAREN UMSONST" – ER TEILT SEINE ENTTÄUSCHUNG
Yoshi hatte erklärt, dass er acht Jahre in der Türkei bleiben müsse, um eine langfristige Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Er sagte, dass er mit den Aufenthaltserlaubnissen, die er in dieser Zeit erhalten habe, das Recht erworben hätte, eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis zu beantragen: "Wenn ich acht Jahre hintereinander eine Aufenthaltserlaubnis bekomme, kann ich eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis beantragen. Diese zu bekommen, war mein großer Traum. Jetzt sind durch dieses Ergebnis meine sieben Jahre umsonst gewesen. Selbst wenn ich eine neue Aufenthaltserlaubnis bekäme, würde es wieder bei Null anfangen. Vielleicht kann ich versuchen, auf einem anderen Weg hier zu bleiben, schließlich bin ich verliebt."
BEKANNT DURCH KORREKTUR VON ERDOĞAN
Yoshi wurde während seines Lebens in der Türkei nicht nur durch Probleme mit der Aufenthaltserlaubnis bekannt, sondern auch dadurch, dass er in den sozialen Medien vermeintliche Fakten richtigstellte. Einer der bemerkenswertesten Momente war, als Präsident Recep Tayyip Erdoğan ein falsches japanisches Sprichwort zitierte. Erdoğan hatte gesagt: "Es gibt ein japanisches Sprichwort: 'Selbst wenn es dein Feind ist, halte das Band fest, zerschneide es nicht. Eines Tages wirst du dieses Band wieder brauchen'." Yoshi korrigierte Erdoğan jedoch mit den Worten: "Sehr geehrter Herr Präsident, ich habe im Internet mehrfach auf Japanisch danach gesucht. Ich habe sogar in mehreren Wörterbüchern für japanische Sprichwörter nachgeschaut. Ich konnte jedoch kein solches japanisches Sprichwort finden. Mit freundlichen Grüßen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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