Erdoğan spricht beim 9. Iftar-Essen für den Nationalen Willen: „Der CHP-Vorsitzende fordert politisches Mandatstum“
Der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan äußerte sich beim 9. Iftar-Essen für den Nationalen Willen. Präsident Erdoğan reagierte auf die Boykottaufrufe nach der Verhaftung des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und griff die CHP scharf an. Der Präsident erklärte: „Sie haben so sehr die Kontrolle verloren, dass sie den Westen anflehen. Der CHP-Vorsitzende fordert politisches Mandatstum.“
Erdoğan äußerte sich beim 9. Iftar-Essen für den Nationalen Willen.
Präsident Erdoğan kritisierte den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel und sagte: „Sie haben damit begonnen, die Türkei bei Ausländern zu denunzieren. Der CHP-Vorsitzende fordert politisches Mandatstum.“
Die wichtigsten Punkte aus den Erklärungen des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Erdoğan:
„Wann immer die Türkei den Mut aufbringt, Schritte zu unternehmen, die mit alten Gewohnheiten brechen, hat jemand den Knopf gedrückt. Wir haben dies durch Rechts-Links-Provokationen, die Aufstachelung der Universitätsjugend, die hinterhältigen Angriffe der verräterischen Terrororganisation, die ‚Republik-Kundgebungen‘ und den Straßenterror bei Gezi erlebt. Sie haben jeden Weg versucht und versuchen es immer noch. Die Boykottaufrufe, die einheimische und nationale Marken bedrohen, können wir nicht getrennt davon betrachten. Sie haben alles getan, um Korruption zu vertuschen.
Erinnern Sie sich: Sie sagten ‚Die Republik ist in Gefahr‘, ‚Der Laizismus geht verloren‘, ‚In unsere Lebensweise wird eingegriffen‘. Sie versuchten, ihre Ziele zu erreichen, indem sie unmoralische und unfaire Verleumdungen verbreiteten. Ich sage es mit Bedauern: Sie waren damit auch erfolgreich. Wir haben unsere strahlenden jungen Menschen diesem hinterhältigen Kreislauf geopfert.
Die Ereignisse nach den in Istanbul zentrierten Terror- und Korruptionsermittlungen können wir nicht losgelöst von diesem Kontext bewerten.
Jede Art von Abscheulichkeit wurde zur Schau gestellt. Unter dem Vorwand, angeblich Rechte einzufordern, haben sie sich auf eine sehr gefährliche Provokation eingelassen, die absolut nichts mit Demokratie, Rechtsstaatlichkeit oder legitimen Wegen der Rechtsdurchsetzung zu tun hat. Doch dank der besonnenen und entschlossenen Haltung unserer Polizei, der vernünftigen Einstellung unserer Nation und der Tatsache, dass unsere würdevollen jungen Menschen trotz der ihnen entgegengebrachten Gewalt ruhig geblieben sind, konnten sie ihre Ziele nicht erreichen.
Als sie all das nicht erreichen konnten, begannen sie, die Türkei bei Ausländern zu denunzieren. Der CHP-Vorsitzende fordert politisches Mandatstum.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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