Ermittlungen gegen Restaurant in Istanbul wegen Raki-Gläsern mit beleidigenden Aufschriften
Nachdem Vorwürfe laut wurden, dass im Lokal der Mülkiyeliler Birliği in Üsküdar Raki-Gläser mit beleidigenden Ausdrücken an Gäste serviert wurden, ist das Gouverneursamt Istanbul eingeschritten. Gouverneur Davut Gül kündigte die Einleitung einer umfassenden Untersuchung zu dem Vorfall an.
Nachdem bekannt wurde, dass im Lokal der Mülkiyeliler Birliği im Istanbuler Stadtteil Kuzguncuk (Bezirk Üsküdar) Raki-Gläser mit beleidigenden Aufschriften an Gäste serviert worden sein sollen, wurde eine Untersuchung gegen den Betrieb eingeleitet.
Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, erklärte zu dem Vorfall: „Nach Beiträgen in sozialen Medien, wonach in einem Restaurant in Kuzguncuk Produkte verwendet wurden, die frauenfeindliche Ausdrücke enthalten, wurden Kontrollen und Untersuchungen gegen den Betrieb eingeleitet.“ Es wurde mitgeteilt, dass diese Kontrollen unter Beteiligung des Bezirksamts Üsküdar, der Direktion für Land- und Forstwirtschaft, der Gesundheitsdirektion der Provinz, der Sozialversicherungsanstalt, der Polizeidirektion und anderer zuständiger Behörden umfassend durchgeführt werden.
„NIEMALS AKZEPTABEL“
„Dass solche Ausdrücke wie eine Beilage serviert und zum Gegenstand von Klatsch und Tratsch gemacht werden, ist absolut inakzeptabel“ , betonte Gül und unterstrich, dass der Kampf gegen solche Äußerungen nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung sei.
MÜLKİYELİLER: KUNDEN HABEN SIE MITGEBRACHT
Die Istanbuler Niederlassung der Mülkiyeliler Birliği gab über X unter Markierung des Innenministeriums folgende Erklärung ab:
„Die auf dem betreffenden Bild zu sehenden Gläser gehören nicht zu den sozialen Einrichtungen der Istanbuler Niederlassung der Mülkiyeliler Birliği; sie wurden von den Kunden, die den Beitrag veröffentlicht haben, mitgebracht, benutzt und die entsprechenden Fotos wurden auf deren persönlichen Social-Media-Konten geteilt.
Daher hat sich dieser Vorfall außerhalb des Wissens und der Zustimmung der Verwaltung unseres Verbandes sowie des von uns beauftragten Betreibers unserer sozialen Einrichtungen ereignet.
Wir werden die notwendigen Schritte gegen solche irreführenden Inhalte einleiten.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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