Erste Reaktion der MHP auf Bahçelis 'Öcalan'-Appell: 'Der 22. Oktober ist ein Meilenstein in der türkischen Politik'
Nach dem Appell des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli, der Terroristenführer solle im Parlament sprechen, kam die erste Stellungnahme der MHP. Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız erklärte: 'Der 22. Oktober ist ein Meilenstein in der türkischen Politik'.
Der Vorsitzende der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli, forderte in seiner Rede bei der Fraktionssitzung seiner Partei in Bezug auf Abdullah Öcalan, den Anführer der Terrororganisation PKK: 'Wenn die Isolation aufgehoben wird, soll er kommen und in der Fraktionssitzung der DEM-Partei in der Großen Nationalversammlung der Türkei sprechen. Er soll verkünden, dass der Terror vollständig beendet ist und die Organisation aufgelöst wurde.'
Damit nicht genug, forderte Bahçeli zudem, dass der Terroristenführer Öcalan vom sogenannten Recht auf Hoffnung profitieren solle.
Nach Bahçelis historischer Erklärung folgte die erste Stellungnahme seiner Partei, der MHP.
Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız erklärte in einem Beitrag auf seinem X-Account, dass der heutige Tag (22. Oktober) ein Meilenstein für die türkische Politik sei.
Der vollständige Beitrag von Yıldız lautet wie folgt:
'In der türkischen Politik
ist der 22. Oktober ein Meilenstein. Politische Bewertungen werden ab heute
vor dem 22. Oktober,
nach dem 22. Oktober vorgenommen werden.'
In der türkischen Politik
— Feti Yıldız (@YildizFeti) 22. Oktober 2024
ist der 22. Oktober ein Meilenstein. Politische Bewertungen werden ab heute
vor dem 22. Oktober,
nach dem 22. Oktober vorgenommen werden.
MHP-POLITIKER YILDIZ ÄUSSERT SICH ZUM RECHT AUF HOFFNUNG
Yıldız äußerte sich auch zu dem von Bahçeli für den Terroristenführer Öcalan erwähnten Recht auf Hoffnung.
'Im modernen Strafrecht sind im Laufe der Zeit neue Konzepte hinzugekommen.
Eines dieser Konzepte ist das 'Recht auf Hoffnung' oder das Recht eines Verurteilten, auf eine Freilassung zu hoffen.
Dieser Begriff wird verwendet, um das Recht eines zu lebenslanger schwerer Haft verurteilten Häftlings auszudrücken, darauf zu warten, eines Tages freigelassen zu werden.'

Nachrichtenquelle: 12punto
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