Es hieß, er habe Tanju Özcan angezeigt... Der Marktvertreter äußert sich: 'Ich habe keine Anzeige erstattet'
Der Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, wurde wegen des Vorwurfs der „Erpressung“ verhaftet, da er angeblich Supermarktketten dazu gezwungen haben soll, Spenden an eine Stiftung zu leisten, die Stipendien für Studenten vergibt. Einer der in der Akte genannten Marktvertreter erklärte jedoch in seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft, dass er keine Anzeige erstattet habe, und bezeichnete die Verhaftung Özcans als überraschend.
Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Bolu, Tanju Özcan, kam der Vorwurf auf, dass Supermarktketten dazu gezwungen worden seien, an eine Stiftung zu spenden, die zur Vergabe von Stipendien an Studenten gegründet wurde.
Der Bürgermeister von Bolu, Özcan, wurde aufgrund dieser Vorwürfe wegen „Erpressung“ verhaftet.
In der Ermittlungsakte wurde behauptet, dass auf einige Supermarktketten Druck ausgeübt worden sei, um Spenden an die Stiftung zu leisten.
MARKTVERTRETER: „ICH HABE KEINE ANZEIGE ERSTATTET“
A.B., der zum fraglichen Zeitpunkt Vertreter einer der in dem Prozess, der zur Verhaftung Özcans führte, genannten Supermärkte war, äußerte sich zu dem Thema.
In einer Erklärung gegenüber dem Journalisten Saygı Öztürk betonte A.B., dass er keine Anzeige erstattet habe, und äußerte sich wie folgt:
„Ich habe keine Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft rief mich zur Aussage vor. Ich wusste nicht einmal, worum es bei der Vorladung ging. Ich erfuhr, dass ich vorgeladen wurde, weil ich einer derjenigen war, die an dem Treffen mit dem Gemeindevertreter teilgenommen hatten. Das wurde mir erst klar, als ich vor dem Staatsanwalt stand.“
„AUCH DAS UNTERNEHMEN HAT KEINE ANZEIGE ERSTATTET“
A.B. erklärte in Bezug auf seine Aussage bei der Staatsanwaltschaft, dass auch das Unternehmen keine Anzeige erstattet habe.
Der Marktvertreter fuhr fort:
„Das Unternehmen hat keine Anzeige erstattet, und ich hatte das Unternehmen bereits verlassen und arbeitete bei einer anderen Firma. Als der Staatsanwalt mich fragte, ob ich Anzeige gegen die Gemeinde erstatten wolle, sagte ich, dass ich das nicht wolle. Ich habe gehört, dass Tanju Özcan inhaftiert wurde. Ich war schockiert.“
CHP-ABGEORDNETER BESUCHTE IHN IM GEFÄNGNIS
Cavit Arı besuchte den in Ankara inhaftierten Tanju Özcan.
Arı, Abgeordneter der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) für Antalya, äußerte sich nach dem Besuch zum Zustand Özcans im Gefängnis.
Arı erklärte, dass Özcan im Gefängnis allein in einer Drei-Personen-Zelle untergebracht sei.
„DIE HAFT KÖNNTE IN EINER WOCHE ODER 10 TAGEN GEKLÄRT SEIN“
Cavit Arı gab an, dass das Haftverfahren gegen Özcan in Kürze abgeschlossen sein könnte.
Arı äußerte, dass dieser Zeitraum in etwa einer Woche bis 10 Tagen klarer werden könnte.
ERKLÄRUNG ZU WERBUNG UND BILLBOARDS
Cavit Arı teilte zudem Informationen mit, die ihm von Tanju Özcan übermittelt wurden.
Dem Bericht von Arı zufolge wurde der Prozess wie folgt geschildert:
„Es gibt Werbeflächen (Billboards), die die Gemeinden normalerweise vermieten. Die Stiftung, die zur Unterstützung von Studenten gegründet wurde, mietet diese Billboards. Dort wird Werbung geschaltet. Den Supermärkten wurde nahegelegt, dort Werbung zu schalten, um Einnahmen für die Studenten zu generieren.“
Arı erklärte, dass einige Supermärkte Anzeige erstattet hätten, weil sie angeblich zur Werbung gezwungen worden seien, und äußerte sich dazu wie folgt:
„Sie zeigen Tanju Özcan an, weil sie angeblich zur Werbung gezwungen wurden. Letztendlich erhalten sie dafür eine Gegenleistung, sie schalten Anzeigen. Es ist nicht so, dass man ihnen gesagt hat: ‚Bring das Geld dorthin‘, ohne eine Dienstleistung zu erhalten.“
BAT IM GEFÄNGNIS UM SEINE BÜCHER
Cavit Arı sagte zudem, dass Tanju Özcan darum gebeten habe, einige seiner Bücher ins Gefängnis zu bringen, um sie dort zu lesen.
Arı erklärte, dass Özcan die Bücher, die er aufgrund seines intensiven Arbeitspensums zuvor nicht lesen konnte, nun im Gefängnis lesen wolle.
Nachrichtenquelle: 12punto
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