EU-Alarm wegen Iran-Krieg: 'Drohende Arbeitslosigkeit für 1,3 Millionen Menschen'
Die Europäische Kommission hat erklärt, dass die eskalierenden Konflikte im Nahen Osten die Energiekosten weltweit in die Höhe treiben und die europäische Wirtschaft in eine Sackgasse führen.
Die Europäische Kommission hat erklärt, dass die eskalierenden Konflikte und das Umfeld eines heißen Krieges im Nahen Osten die Energiekosten weltweit in die Höhe treiben und die europäische Wirtschaft in eine ernste Sackgasse führen. Die Kommission warnte, dass bei einer Verschärfung der Krise in diesem Jahr allein in energieintensiven Sektoren, allen voran in der Automobilindustrie, 1,3 Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren könnten.
Die Entwicklung der lang anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hin zu einem umfassenden Iran-Krieg hat nach den globalen Märkten nun auch auf dem europäischen Arbeitsmarkt für ein Erdbeben gesorgt. Die Europäische Kommission teilte mit, dass die durch den Krieg ausgelöste Energiekrise dazu führen könnte, dass Schlüsselindustrien, die das Herz der Wirtschaft bilden, zum Stillstand kommen.
"1,3 MILLIONEN ARBEITSPLÄTZE GEFÄHRDET"
Die für Arbeitskräfte zuständige EU-Kommissarin Roxana Minzatu fasste das düstere Bild, das der europäischen Industrie bevorsteht, in einer Pressekonferenz mit klaren Daten zusammen. Minzatu betonte, dass die Energiekrise den Arbeitsmarkt direkt treffe, und äußerte sich wie folgt:
"Aufgrund des Krieges im Nahen Osten sind derzeit europaweit 1,3 Millionen Arbeitsplätze unmittelbar gefährdet. Wir sprechen hier insbesondere von strategischen Sektoren, in denen Energie intensiv genutzt wird und die Produktionskosten direkt von ihr abhängen. Wenn diese Volatilität bei den Energiepreisen nicht unter Kontrolle gebracht werden kann, werden Massenentlassungen unvermeidlich sein."
AUTOMOBILSEKTOR TRIFFT ES AM HÄRTESTEN
Laut dem von der Kommission erstellten Prognosebericht steht der Automobilsektor, der als Lokomotive der europäischen Wirtschaft gilt, an der Spitze der Branchen, die von einer möglichen Welle der Arbeitslosigkeit betroffen wären. Die wichtigsten Details und Beschäftigungszahlen aus dem Bericht wurden wie folgt mitgeteilt:
Großer Einbruch in der Automobilindustrie: Es wird geschätzt, dass allein im Automobilsektor, in dem aufgrund steigender Energiepreise mit einer Verlangsamung der Produktionslinien zu rechnen ist, 600.000 Menschen arbeitslos werden könnten.
Weitere betroffene Sektoren: Neben der Automobilindustrie gehören auch das Baugewerbe, die Metallindustrie, die Chemiebranche und der Verkehrssektor aufgrund der exorbitanten Energiekosten zu den am stärksten gefährdeten Gruppen.
RIESIGER ARBEITSMARKT BEDROHT
In der gesamten Europäischen Union sind derzeit 30 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe und 87 Millionen im Dienstleistungssektor beschäftigt. Die Europäische Kommission befürchtet, dass diese durch den Iran-Krieg verursachte Krise eine Kettenreaktion im verarbeitenden Gewerbe auslösen und die Welle der Arbeitslosigkeit in kurzer Zeit auf den Dienstleistungssektor übergreifen könnte, was zu einer Rezession in ganz Europa führen würde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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