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Europäische Union besorgt: Iran-USA-Konflikt könnte noch Jahre lang Schaden anrichten

Die Europäische Union warnt, dass die durch den Konflikt ausgelösten Krisen die europäische Wirtschaft und die Energiemärkte noch über viele Jahre hinweg beeinträchtigen könnten.

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Europäische Union besorgt: Iran-USA-Konflikt könnte noch Jahre lang Schaden anrichten

Die Europäische Union warnt, dass die durch den Konflikt zwischen dem Iran und den USA sowie Israel ausgelösten Krisen die europäische Wirtschaft und die Energiemärkte noch über viele Jahre hinweg beeinträchtigen könnten.

''DIE FOLGEN DES KRIEGES KÖNNTEN MONATE, SOGAR JAHRE ANDAUERN''

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, wies in ihrer Rede vor dem Europäischen Parlament darauf hin, dass die Auswirkungen des Krieges Europa langfristig vor Herausforderungen stellen könnten. Sie erklärte: „Es gibt eine bittere Wahrheit, der wir uns alle stellen müssen: Die Auswirkungen dieses Konflikts könnten Monate, sogar Jahre andauern.“

Aufgrund des jüngsten Krieges sieht sich Europa mit ernsthaften Schwierigkeiten in den Bereichen Energie und Versorgung konfrontiert. Insbesondere die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran für den kommerziellen Schiffsverkehr hat den Druck auf die Öl- und Erdgasversorgung erhöht. Dies hat die Sorge vor Engpässen bei vielen Grundprodukten, insbesondere bei Flugkraftstoff und Düngemitteln, geschürt.

Nach Angaben von von der Leyen mussten die EU-Länder nach Beginn der Konflikte Ende Februar 27 Milliarden Euro (etwa 31,6 Milliarden Dollar) mehr für den Import fossiler Brennstoffe ausgeben als im Vorjahr. Berechnungen des Thinktanks Bruegel zeigen, dass bisher mehr als 10 Milliarden Euro bereitgestellt wurden, um Verbraucher und Unternehmen in Europa vor den steigenden Energiekosten zu schützen.

Letzte Woche hatte die Europäische Kommission ein erstes Maßnahmenpaket gegen die Energiekrise auf die Tagesordnung gesetzt. Die Staats- und Regierungschefs der Union übten jedoch auf dem Gipfeltreffen am vergangenen Freitag Druck aus, um entschlossenere und umfassendere Schritte einzuleiten. Den Informationen zum Gipfel zufolge befürworten einige EU-Vertreter eine schrittweise Unterstützung, während andere die rasche Umsetzung weitaus umfassenderer Maßnahmen fordern.


Nachrichtenquelle: 12punto

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