Extreme Forderungen im Ausschuss während der CHP-Debatte: Hoffnung auf Haftentlassung für den Terroristenführer und Amnestie für Kämpfer in den Bergen
Während die Verhaftungswelle gegen CHP-geführte Kommunen und der Parteitagsprozess andauern, sind im Rahmen des neuen, unter dem Namen „Terrorfreies Türkiye“ gestarteten Öffnungsprozesses im türkischen Parlament bemerkenswerte Forderungen laut geworden. In den Ausschusssitzungen wurden Vorschläge wie ein „Recht auf Hoffnung“ für den Terroristenführer Abdullah Öcalan und eine „Amnestie“ für Terroristen in den Bergen erörtert.
Während die Inhaftierung des CHP-Präsidentschaftskandidaten und Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, andauert, wurden parallel dazu in zahlreichen Operationen gegen CHP-geführte Kommunen Bürgermeister verhaftet und inhaftiert.
Die juristischen Maßnahmen gegen die CHP beschränkten sich jedoch nicht nur auf die Kommunen. Die Tagesordnung war lange Zeit auch durch den Parteitagsprozess der CHP bestimmt.
Neben all dieser intensiven Agenda setzt auch die im türkischen Parlament eingerichtete Kommission für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie, die im Rahmen des sogenannten „Terrorfreien Türkiye“-Öffnungsprozesses arbeitet, ihre Tätigkeit fort.
Mit Beginn der Kommissionsarbeit wurden Diskussionen über ein „Recht auf Hoffnung“ für den Terroristenführer Abdullah Öcalan angestoßen, und unter dem Dach des Parlaments wurden sogar Parolen zugunsten des Terroristenführers gerufen.
Regierungsnahe Sender ignorierten jedoch den Skandal im Parlament und überdeckten die tatsächliche Agenda der Türkei, indem sie sich auf die Operationen gegen die CHP und den Parteitagsprozess konzentrierten.
Die Kommission, die seit 2,5 Monaten tagt, ist in diesem Zeitraum bereits 15 Mal zusammengekommen und hat Vertreter von 128 verschiedenen Organisationen angehört.
Die Minister für Nationale Verteidigung und Inneres sowie der Leiter des Geheimdienstes MİT werden der Kommission in einer nicht-öffentlichen Sitzung Bericht erstatten.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, wird erwartet, dass nach dieser Phase Gesetzesänderungen auf die Tagesordnung kommen. Verhandlungen über Themen wie „Recht auf Hoffnung, Amnestie für die Kämpfer in den Bergen, politisches Mitspracherecht für PKK-Mitglieder“ sowie eine „Amnestie für Apo“ sollen beginnen.
EXTREME FORDERUNGEN IM AUSSCHUSS
Im Ausschuss wurden neben vernünftigen Vorschlägen bisher auch extreme Forderungen laut. So wurde unter anderem gefordert, dass der PKK-Anführer Öcalan vom „Recht auf Hoffnung“ profitiert, Terroristen aus den Bergen ohne Gerichtsverfahren in die Gesellschaft integriert werden und ihnen Renten gezahlt werden, sowie dass die autonome Struktur der YPG im Norden Syriens nicht weiter beanstandet wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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