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Festnahmen im Skandal um „Scheinrechnungen“ bei der Yunus-Emre-Stiftung

Die Ermittlungen wegen „Scheinrechnungen“ bei der Yunus-Emre-Stiftung weiten sich aus. Nachdem der Ehemann von Familienministerin Mahinur Göktaş sowie Kutalmış Yalçın, der Sohn des stellvertretenden MHP-Vorsitzenden Semih Yalçın, von ihren Posten in der Stiftung, deren Vorsitz Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy innehat, zurückgetreten waren, wurden heute mehrere Abteilungsleiter und Mitarbeiter festgenommen.

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Festnahmen im Skandal um „Scheinrechnungen“ bei der Yunus-Emre-Stiftung

Müyesser YILDIZ / 12punto.com.tr

Die Ermittlungen wegen „Scheinrechnungen“ bei der Yunus-Emre-Stiftung, deren Kuratoriumsvorsitzender Kultur- und Tourismusminister Mehmet Nuri Ersoy ist, weiten sich aus. Im Rahmen der vor einigen Wochen eingeleiteten Untersuchungen traten zwei wichtige Persönlichkeiten, die als stellvertretende Vorsitzende in der Stiftung tätig waren – der Ehemann von Familienministerin Mahinur Göktaş sowie Kutalmış Yalçın, der Sohn des stellvertretenden MHP-Vorsitzenden Semih Yalçın – zurück. Heute wurden nun mehrere Abteilungsleiter und Mitarbeiter festgenommen.

Nachdem Inspektoren des Finanzministeriums sowie des Kultur- und Tourismusministeriums die Ausgaben der Jahre 2020 bis 2022 geprüft hatten, kam der Skandal um die „Scheinrechnungen“ ans Licht. Im Zuge der daraufhin von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara eingeleiteten Ermittlungen war bereits in der vergangenen Woche gegen zahlreiche Stiftungsmitarbeiter ein Ausreiseverbot verhängt worden.

Wie zu erfahren war, wurden heute Morgen einige der in den Ermittlungen genannten Personen festgenommen, darunter insbesondere der Leiter der Finanzabteilung, S.Y., und der Leiter der Abteilung für Unterstützungsdienste, M.Ç.; ihre Vernehmungen dauern an.

Im Rahmen der Operation wurde zudem berichtet, dass Beamte das Haus des ehemaligen Präsidenten des Yunus-Emre-Instituts, Prof. Dr. Şeref Ateş, aufsuchten. Während einige Kreise behaupten, er sei ins Ausland geflohen, geben Angehörige an, er befinde sich in Deutschland in medizinischer Behandlung. Da jedoch niemand zu Hause war, konnten weder eine Durchsuchung noch eine Festnahme durchgeführt werden.



Nachrichtenquelle: Müyesser Yıldız